Migration und Entwicklung auf kommunaler Ebene

Teilnehmer der ersten bundesweiten Konferenz zu kommunalen Partnerschaften mit Afrika im November 2010 in Ludwigsburg. Copyright InWEnt gGmbh/Dominik SchmitzDie Servicestelle Kommunen in der Einen Welt setzt sich dafür ein, die positiven Wirkungen einer Vernetzung von Entwicklung und Migration für die lokale Ebene gewinnbringend zu nutzen: für die Stärkung der kommunalen Entwicklungspolitik, die Verbesserung der interkulturellen Kompetenz
in den Kommunen sowie für die Förderung der Integration. Damit rücken die Fähigkeiten der Migrantenorganisationen (MO), neue Brücken zu bauen und neue Zugänge zu ermöglichen, in den Vordergrund. Das wichtigste Instrument ist der bundesweite Erfahrungsaustausch. Außerdem unterstützten wir die lokalen Vernetzungsprozesse durch kostenlose Beratung und Qualifizierung, durch Beiträge zu Veranstaltungen, die Sammlung und Aufbereitung von Beispielen guter Praxis sowie durch aktuelle Informationen, Publikationen und Fachbeiträge.


Aktuelles

Februar 2012
Gutachten zu Migration und kommunaler Entwicklungspolitik erschienen
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Dezember 2011
Forum der Kulturen Stuttgart startet neues Projekt für Migrantenorganisationen
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Schwerpunkte

Netzwerk Migration und Entwicklung
Teilnehmer des ersten Netzwerktreffens diskutieren die Wechselwirkungen zwischen Engagement und Integration. Copyright SKEWDas wichtigste Instrument zur stärkeren Vernetzung von Entwicklung und Migration ist der bundesweite Erfahrungsaustausch zur Praxis auf der kommunalen Ebene. Die Servicestelle hat 2011 ein bundesweites Netzwerk erfolgreich gestartet, das künftig als zentrales Forum für den Erfahrungsaustausch etabliert werden soll.
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Pilotprojekt Migration und Entwicklung auf lokaler Ebene (abgeschlossen)
Ein Workshop im April 2010 brachte Partner aus Ghana, NRW-Kommunen und der ghanaischen Diaspora zusammen. Copyright InWEnt gGmbh/Dominik SchmitzDie Servicestelle Kommunen in der Einen Welt hat in einem Modellprojekt zwischen 2007 bis 2009 lokale Vernetzungsprozesse in den Städten Bonn, Kiel, Leipzig, München sowie dem Landkreis Düren unterstützt. Weitere Kommunen sind in diesem Bereich aktiv. Die lokalen Ansätze guter Praxis können bereits jetzt Anstöße zur Nachahmung und Weiterentwicklung geben.
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Interkulturelle Kompetenz: Leitfäden für Kommunen
Interkulturelle Kompetenz gilt als Schlüsselqualifikation für die zunehmende Internationalisierung der Städte und Gemeinden und gleichzeitig als Voraussetzung für gelingende Integration vor Ort. Wir haben das Thema daher schon früh zu einem unserer zentralen Handlungsfelder gemacht. In verschiedenen Publikationen präsentieren wir interkulturelle Projekte und Konzepte von Kommunen und Nichtregierungsorganisationen, die erfolgreich aktiv geworden sind.
Claudia Gruszinkat, 02. Feb 2012 19:50