Kommunale Entwicklungszusammenarbeit mit Ghana
Veröffentlichung in der Publikationsreihe der Servicestelle Kommunen in der Einen WeltKommunale Entwicklungszusammenarbeit mit Ghana. Potenziale und Handlungsrahmen im Mehrebenensystem am Beispiel der Partnerschaft NRW – Ghana
Autoren: Dr. Walter Eberlei, Beate Scherrer, Ulrich Held, Dr. Stefan Wilhelmy
Servicestelle Kommunen in der Einen Welt / InWEnt gGmbH (Hrsg.), Bonn 2009
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Ghana birgt vielfältige Potenziale für die deutsche Entwicklungspolitik. Besonders in zentralen kommunalen Handlungsfeldern wie Daseinsvorsorge, Selbstverwaltung und Migration / Integration gibt es zahlreiche Anknüpfungspunkte zu den entwicklungspolitischen Aktivitäten von Bund, Ländern und Zivilgesellschaft. Durch die junge Partnerschaft mit Nordrhein-Westfalen könnte Ghana Modell stehen für eine "Entwicklungspolitik in gemeinsamer Verantwortung von Bund, Ländern und Kommunen", wie es die Ministerpräsidenten der Bundesländer im Oktober 2008 als Ziel formuliert haben. Vor dem Hintergrund der internationalen Bemühungen, die Entwicklungszusammenarbeit effektiver zu gestalten (Stichworte: Paris Erklärung über die Wirksamkeit der Entwicklungszusammenarbeit von 2005 und Accra Aktionsplan, 2008) muss dabei die Frage der Komplementarität des kommunalen Engagements zu den Aktivitäten auf Landes- und Bundesebene gestellt werden.
In der Publikationsreihe "Dialog Global" sind dazu jetzt in Heft Nr. 20 unter dem Titel "Kommunale Entwicklungszusammenarbeit mit Ghana" mehrere, aufeinander aufbauende Beiträge erschienen: Der erste Artikel liefert die notwendigen Hintergrundinformationen zur politischen, wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung Ghanas und erklärt die Strukturen und Herausforderungen der lokalen Entwicklung des Landes. Danach wird die deutsche Entwicklungszusammenarbeit (EZ) mit Ghana beschrieben, darunter die EZ des Bundes und der Länder, der Zivilgesellschaft sowie die beginnende Tätigkeit der Kommunen. Der abschließende dritte Beitrag erläutert die Rahmenbedingungen und Potenziale einer Ausweitung der kommunalen Entwicklungszusammenarbeit mit Ghana. Dabei wird zugleich ein konstruktiver Mehrebenenansatz in der deutschen Entwicklungspolitik unter besonderer Berücksichtigung der Rolle der Kommunen beispielhaft diskutiert.
Im Anhang gibt es einen Serviceteil mit zahlreichen Hinweisen auf weiterführende Literatur, Internetquellen, Kontaktadressen und Dokumente.
Kontakt: SKEW, Dr. Stefan Wilhelmy, Fon 0228/4460-1774, Fax 0228/4460-1601, stefan.wilhelmy@inwent.org