Fortsetzung: Trinkwasser für entlegene Inseln der Malediven
Entweder muss das Wasser aufwändig und teuer über Entsalzungsanlagen gereinigt werden. Oder aber – teilweise im Ausland abgefülltes – Wasser muss durch Regierung und Hilfsorganisationen verteilt werden. Hilfsorganisationen und Regierung sind sich einig, dass dies keine Dauerlösung sein kann.
Mit Hilfe von MIDA wurde eine Liste von ca. 120 schwer betroffenen Haushalten erstellt, die keinen Zugang zu hygienisch einwandfreiem Trinkwasser haben – sei es, dass ihre Sammelbehälter und Leitungssysteme durch die Flutwelle zerstört wurden, sei es, dass die verwendeten Behälter nicht dem Standard der Weltgesundheitsorganisation (WHO) entsprechen. Und manche Haushalte verfügen ohnehin über keine eigenen Wassertanks. Zwischen August und Dezember 2005 wurden beschädigte, mangelhafte Wassertanks repariert, fehlende Tanks errichtet und Abfluss- und Leitungssysteme gebaut. Durch die Einbindung der betroffenen Bevölkerung in den Aufbau und die Wartung der Speicheranlagen wurde auch das häufig mangelhafte Wissen über den Umgang mit Trinkwasser ausgebaut und das Bewusstsein für Hygiene und Gesundheit gefördert – ein Grundprinzip aller arche noVa Projekte im Tsunamigebiet und anderswo: den Betroffenen das Handwerkszeug zur eigenständiger Verbesserung und Weiterentwicklung ihrer Lebensbedingungen an die Hand zu geben.
>> www.arche-nova.org
Entweder muss das Wasser aufwändig und teuer über Entsalzungsanlagen gereinigt werden. Oder aber – teilweise im Ausland abgefülltes – Wasser muss durch Regierung und Hilfsorganisationen verteilt werden. Hilfsorganisationen und Regierung sind sich einig, dass dies keine Dauerlösung sein kann.
Mit Hilfe von MIDA wurde eine Liste von ca. 120 schwer betroffenen Haushalten erstellt, die keinen Zugang zu hygienisch einwandfreiem Trinkwasser haben – sei es, dass ihre Sammelbehälter und Leitungssysteme durch die Flutwelle zerstört wurden, sei es, dass die verwendeten Behälter nicht dem Standard der Weltgesundheitsorganisation (WHO) entsprechen. Und manche Haushalte verfügen ohnehin über keine eigenen Wassertanks. Zwischen August und Dezember 2005 wurden beschädigte, mangelhafte Wassertanks repariert, fehlende Tanks errichtet und Abfluss- und Leitungssysteme gebaut. Durch die Einbindung der betroffenen Bevölkerung in den Aufbau und die Wartung der Speicheranlagen wurde auch das häufig mangelhafte Wissen über den Umgang mit Trinkwasser ausgebaut und das Bewusstsein für Hygiene und Gesundheit gefördert – ein Grundprinzip aller arche noVa Projekte im Tsunamigebiet und anderswo: den Betroffenen das Handwerkszeug zur eigenständiger Verbesserung und Weiterentwicklung ihrer Lebensbedingungen an die Hand zu geben.
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29. Apr 2006 10:55