Hauptstadt des Fairen Handels -

Bundesweiter Wettbewerb für Städte und Gemeinden

Hauptstadt des Fairen Handels (Signet) Die Preisträger 2011 in Marburg. Copyright:  SKEW/InWEnt gGmbHDas im Wettbewerb 2009 ausgezeichnete Team aus Marburg. Copyright: SKEW/InWEnt gGmbH

Seit 2003 richtet die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt alle zwei Jahre den Wettbewerb um die "Hauptstadt des Fairen Handels" aus. Mit dem Wettbewerb wollen wir das lokale Engagement zum Fairen Handel würdigen, Öffentlichkeit und Medien auf innovative Beispiele aufmerksam machen und zum Nachahmen anregen. An die Preisträger werden Preisgelder in Höhe von insgesamt 100.000 Euro vergeben. Der Wettbewerb wird vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gefördert.

Der Titel "Hauptstadt des Fairen Handels" geht an Kommunen, die global verantwortungsvolles Handeln als kommunales Thema begreifen, ihre Bürger für den Fairen Handel begeistern wollen und das Thema mit viel Engagement und Ideenreichtum voranbringen.

Fünf Kommunen hat die Servicestelle bisher mit dem begehrten Titel ausgezeichnet: Rostock (2013), Bremen (2011), Marburg (2009), Düsseldorf (2007) und Dortmund (2003 und 2005).

Zum 10-jährigen Jubiläum des Wettbewerbs 2013 haben sich 70 Städte und Gemeinden aus Deutschland beworben. So viele wie noch nie. Weiterer Rekord: 30 Teilnehmer waren zum ersten Mal dabei. 2013 wurden insgesamt 843 Projekte eingereicht (2011 waren 62 Kommunen mit 851 Projekten beteiligt).

Rostock ist erste Hauptstadt des Fairen Handels in den neuen Bundesländern

"Im Gegensatz zu den alten Ländern besteht eine Auseinandersetzung mit dem Thema erst seit der Wende. Danach wurde der erste Weltladen aufgemacht. Zudem hat Mecklenburg-Vorpomnern im Vergleich zu anderen Bundesländern mit Problemen wie starker Arbeitslosigkeit und schwacher Wirtschaftskraft zu kämpfen. Das heißt nicht, dass es andere Bundesländer einfacher haben. Für uns sind diese Umstände allerdings besondere Herausforderungen, gerade wenn es um einen fairen Handel und die Erreichung der Öffentlichkeit geht", so Andrea Kiep, Fair-Handels-Beraterin, anlässlich der Preisverleihung 2013.
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