Newsletter der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt

Eine-Welt-Nachrichten Nr. 111 | April 2011

Willkommen!

Liebe EWN-LeserInnen,

obwohl weltweit niemals mehr Nahrungsmittel produziert wurden, leiden rund eine Milliarde Menschen an Hunger und chronischer Unterernährung. Dies geht aus dem „Bericht zur Lage der Welt 2011“ hervor, dessen deutsche Ausgabe kürzlich von Germanwatch und der Heinrich-Böll-Stiftung in Berlin vorgestellt wurde. Laut Bericht sind die Nahrungsmittel lokal und global ungerecht verteilt. Hinzu kommt, dass die weltweiten Preissteigerungen für Nahrungsmittel vor allem die ärmsten Menschen träfen. Insbesondere in Afrika, wo das Bevölkerungswachstum in den nächsten Jahren weiter stark zunehmen werde, verschärfe sich Hunger und Unterernährung. Angesichts dieser Entwicklung plädiert das führende US-amerikanische Umweltinstitut Worldwatch für lokal angepasste, einfache und ökologisch nachhaltige Innovationen in der Landwirtschaft. Die AutorInnen des Berichts sprechen sich dabei für einen umgehenden Ausbau nachhaltiger landwirtschaftlicher Investitionen, darunter die Finanzierung von Agroforstwirtschaft, Sortenvielfalt sowie agrarökologischer Forschung, die in den letzten Jahren massiv vernachlässigt worden sei.

Ihre Servicestelle Kommunen in der Einen Welt / GIZ GmbH

In den heutigen Eine Welt Nachrichten finden Sie folgende Rubriken:
    1. Über uns
    2. Termin-Nachlese
    3. Materialien & Medien
    4. Tipps
    5. Hintergrund
    6. Organisation direkt
    7. Monatshighlight
    8. Wettbewerbe
    9. Spruch des Monats
    10. Kontakt

Die nächsten EWN erscheinen am 16. Mai 2011

Über uns

Bewerben als „Hauptstadt des Fairen Handels“
Eine häufige Frage: „Ich gewinne sowieso nicht!“ möchten wir kurz beantworten: Stimmt! Da es nur fünf Preise zu vergeben gibt, ist das wahrscheinlich. Stimmt nicht! Wer sich bewirbt, gewinnt! Denn Sie erhalten einen exklusiven Zugang zu unseren Weiterbildungsprogrammen für Ihre Aktivitäten vor Ort. Dazu laden wir Sie als Bewerber in jedem Fall ein. Und wir tragen die Kosten. Außerdem melden uns Bewerber zurück, dass die regelmäßige Bewerbung hilft, alle zwei Jahre eine Bilanz der Aktivitäten rund um den Fairen Handel ziehen zu können, neue Akteure kennen zu lernen und bekannter zu werden durch unsere Dokumentation, unseren Leitfaden und unsere Online-Datenbank guter Beispiele. Mitmachen lohnt sich also!
Kontakt: SKEW, Michael Marwede, Fon 0228/4460- 1632, Fax: 0228/4460-1601, michael.marwede@giz.de, Internetseiten zum Wettbewerb

Bundesweites Netzwerktreffen Migration und Entwicklung
Die Servicestelle lädt zum 1. Treffen des Bundesweiten Netzwerks Migration und Entwicklung am 3. Mai 2011 nach Frankfurt am Main ein. Die Veranstaltung richtet sich an VertreterInnen von Kommunen aus den Fachbereichen Integration, Internationales, Städtepartnerschaften und Lokale Agenda 21 sowie lokaler entwicklungs- und integrationspolitischer Netze und Foren wie etwa Eine-Welt-Foren und entwicklungspolitische Migrantenorganisationen. Anmeldungen sind bis zum 26. April 2011. möglich. Das Anmeldeformular sowie das Programm können auf unserer Internetseite heruntergeladen werden. mehr…


Flyer zum Projekt Klimapartnerschaften
Die Servicestelle und die Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW (LAG21 NRW) führen gemeinsam das Projekt „50 Kommunale Klimapartnerschaften bis 2015“ durch. Unterstützt wird das Projekt durch einen Präsidiumsbeschluss des Deutschen Städtetages und durch den Deutschen Städte- und Gemeindebund sowie den Landkreistag NRW. Ziel ist es, dass deutsche Kommunen mit Regionen und Kommunen in Entwicklungs- und Schwellenländern gemeinsame Handlungsprogramme zum Klimaschutz und zur Klimaanpassung entwickeln. Bis zum Jahr 2050 sollen so mindestens 50 kommunale Klimapartnerschaften aufgebaut werden. Zum Projekt gibt es nun einen Flyer, der im Internet bestellt oder heruntergeladen werden kann. Zur Publikationenseite

Termin-Nachlese

25.03. bis 27.03.2011, Ahrweiler
Abschlussworkshop der BBK/AGBF zur WM 2010
Die Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren in Deutschland (AGBF) und das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) haben ein positives Fazit ihrer vierjährigen Zusammenarbeit mit der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW) gezogen. Insgesamt 15 Feuerwehrkräfte und MitarbeiterInnen des BBK kamen zum abschließenden Workshop der „AG WM 2010“ zusammen. Die Arbeitsgemeinschaft hatte im Rahmen des GIZ-/ SKEW-Programms „Partnerschaft mit Kick!“ Südafrika in den vergangenen vier Jahren bei den Vorbereitungen auf die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 beratend unterstützt. Innerhalb des Gesamtprogramms erwiesen sich die Beratungen zum Brand- und Katastrophenschutz, im Fachterminus „nicht-polizeiliche Gefahrenabwehr“ genannt, als das am stärksten nachgefragte Themenfeld: Insgesamt 50 Beratungseinsätze führten 18 Feuerwehrkräfte aus acht städtischen Berufsfeuerwehren sowie MitarbeiterInnen des BBK zwischen 2007 und 2010 in Südafrika durch. Das entspricht fast einem Drittel der insgesamt durchgeführten Beratungsmissionen. Gegenstand des kollegialen Fachaustauschs mit den südafrikanischen WM-Austragungsstädten waren vor allem Fragen von Operations- und Einsatzplanung, Planübungen und Risiko-Assessments. Übereinstimmend wurde bei dem Workshop festgehalten, dass das direkte Zugehen auf die Kommunen und die „gemeinsame Sprache“ der am Austausch beteiligten Fachkollegen ein wesentlicher Erfolgsfaktor des Programms war, von dem letztlich beide Seiten – Südafrika und Deutschland – profitiert hätten. Die Zusammenarbeit habe den ProgrammteilnehmerInnen nicht nur einen individuellen Erfahrungsgewinn beschert, sondern auch die Vernetzung zwischen den beteiligten deutschen Feuerwehren gefördert. Angesichts der positiven Erfahrungen mit dem Südafrika-Projekt 2010 erklärte BBK-Präsident Christoph Unger die grundsätzliche Bereitschaft seiner Institution zur Mitwirkung an etwaigen Folgeprojekten. GIZ-Bereichsleiter Dr. Götz Nagel wies in diesem Zusammenhang auf das große Interesse brasilianischer WM-Austragungsstädte 2014 an einer Unterstützung hin und drückte seine Hoffnung aus, dass die erworbenen Erfahrungen und Qualifikationen der südafrikanischen Partner(-Städte) gegebenenfalls in eine neue Kooperation mit Brasilien einfließen werden. In jedem Fall sei die politische Schirmherrschaft der Städte für eine Kooperation nach dem Muster des Erfolgsprojekts „Partnerschaft mit Kick!“ wesentliche Voraussetzung. mehr…


27.02. bis 03.03.2011, Kapstadt
Lokale Klimalösungen für Afrika
BürgermeisterInnen aus Afrika haben die internationale Gemeinschaft dazu aufgerufen, ein gerechtes und umfassendes globales Klimaschutz-Abkommen zu schaffen. Dies ist das Ergebnis des vom ICLEI Afrika-Sekretariat organisierten Kongresses „Local Climate Solutions for Africa 2011“, an dem BürgermeisterInnen und lokale EntscheidungsträgerInnen von mehr als 50 afrikanischen Städten aus 25 Ländern teilgenommen haben. In ihrer Abschlussdeklaration drängen sie darauf, die Aktivitäten der afrikanischen Städte- oder Gemeindeverwaltungen als Schlüssel zu einer armutsorientierten Lösung der mit dem Klimawandel verbundenen Herausforderungen zu betrachten. Die „African Mayors Climate Change Declaration“ soll Ende dieses Jahres in die Beratungen des Klimagipfels der Vereinten Nationen in Durban eingebracht werden.
http://locs4africa.iclei.org,
http://locs4africa.iclei.org/files/2011/03/African-Mayors-Climate-Change-Declaration_Final.pdf

Materialien & Medien

Dokumentation „Bundeshauptstadt im Klimaschutz 2010“
Die Deutsche Umwelthilfe hat gemeinsam mit dem Deutschen Städtetag und dem Deutschen Städte- und Gemeindebund eine Dokumentation zum Wettbewerb „Bundeshauptstadt im Klimaschutz 2010“ herausgegeben. In kurzen Porträts präsentiert die Dokumentation insgesamt 32 kommunale Beispiele aus den Handlungsfeldern Energiesparen, Energieerzeugung, Green-IT, Siedlungsgestaltung, Verkehr und Öffentlichkeitsarbeit/Finanzierung. Zu jeder Projektbeschreibung gibt es die Kontaktdaten der AnsprechpartnerInnen aus den Kommunen. Die vorgestellten Projekte zeigen die vielfältigen Möglichkeiten für Kommunen, im Klimaschutz aktiv zu werden, und liefern Handlungsoptionen für kommunale Akteure. Die Broschüre „Klimaschutz jetzt – Städte und Gemeinden gehen voran“ kann kostenfrei im Internet bestellt oder heruntergeladen werden.
https://ssl.duh.de/3106.html, www.duh.de/... (pdf)


Bericht zur nachhaltigen Entwicklung durch Bildung
Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) hat für das Jahr 2011 einen Bericht „Nachhaltige Entwicklung in Entwicklungs- und Schwellenländern durch Bildung – Der Beitrag der deutschen Entwicklungspolitik“ vorgelegt. Darin stellt das BMZ dar, wie es durch nachhaltige Entwicklungspolitik im Bereich Bildung zu nachhaltiger Entwicklung in den Partnerländern der Bundesregierung beiträgt. Die Kernaussagen des Berichts beruhen dabei auf der neu entworfenen Bildungsstrategie des BMZ „Zehn Ziele für Bildung“, die das Ministerium bis 2013 erreichen möchte. Der Bericht steht im Internet zum Download bereit.
www.bundesregierung.de/Webs/Breg/nachhaltigkeit/DE/Berichte/Berichte.html


Portal zum Einsatz nachwachsender Rohstoffe in Kommunen
Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe (FNR) hat ein neues Portal zum Einsatz nachwachsender Rohstoffe in Kommunen freigeschaltet. Das Internetangebot legt den Fokus auf die für die kommunale Beschaffungspraxis entscheidenden rechtlichen, wirtschaftlichen und politischen Aspekte, die für alle wesentlichen kommunalen Handlungsfelder einzeln beleuchtet werden. Eine umfangreiche Datenbank mit Produkt- und Dienstleistungen ist im Aufbau. Um die Rubrik „Gute Praxis“ und die Produkt-Datenbank weiter auszubauen, sucht die FNR noch Beispiele für vorbildliche kommunale Bauten und Biomasseheizungen. Städte und Gemeinden sind aufgerufen, dazu im Internet einen entsprechenden Fragebogen auszufüllen. Anbieter entsprechender Produkte und Dienstleistungen werden ebenfalls gerne in die Datenbank aufgenommen.
www.nawaro-kommunal.de, www.nawaro-kommunal.de/bauen/gute-praxis/


Dokumentation zum Stuttgarter Forum für Entwicklung
Unter dem Titel „Migration weltweit – Impulse für Entwicklung“ fand am 22. Oktober 2010 das zweite Stuttgarter Forum für Entwicklung statt. Dabei diskutierten mehr als 570 TeilnehmerInnen über die Chancen und Potenziale von Migration und Entwicklung. Festredner war der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dirk Niebel. Die Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, die die Konferenz mit weiteren Institutionen der Entwicklungspolitik veranstaltetet hatten, haben nun eine Dokumentation herausgebracht, in denen neben den Vorträgen auch die Ergebnisse der einzelnen Foren dargestellt sind. Die Dokumentation steht im Internet zum Download bereit.
www.sez.de/.../Dokumentation_2._SFE_Migration_web.pdf


Deutsche Entwicklungspolitik auf einen Blick
In einer neuen Broschüre gibt das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) einen Überblick über die deutsche Entwicklungspolitik, wie sie im Koalitionsvertrag zwischen FDP, CDU und CSU von Oktober 2009 vereinbart wurde. Danach bekennt sich die Bundesregierung zu den internationalen Entwicklungszielen und strebt die nachhaltige Bekämpfung von Armut und Strukturdefiziten im Sinne der Millenniumserklärung der Vereinten Nationen an. Als Schlüsselsektoren der Entwicklungszusammenarbeit gelten die Bereiche Gute Regierungsführung, Bildung/Ausbildung, Gesundheit, ländliche Entwicklung, Klima-, Umwelt- und Ressourcenschutz sowie wirtschaftliche Zusammenarbeit. Die Broschüre „Deutsche Entwicklungspolitik auf einen Blick“ kann bestellt oder im Internet heruntergeladen werden.
Bezug: Publikationsversand der Bundesregierung, Postfach 481009, 18132 Rostock, Fon 01805/778090, Fax: 01805/778094, publikationen@bundesregierung.de, www.bmz.de/de/publikationen/warenkorb/..., www.bmz.de/.../sonderpublikationen/BMZ_auf_einen_Blick.pdf


Praxisbeispiele zur Nachhaltigkeit für den Unterricht
Hinter vielen aktuellen Diskussionen – von Demografie über die Finanzkrise bis zur Energiepolitik – steht die Frage nach der Nachhaltigkeit. Das neue Zeitbild Wissen „Nachhaltigkeit – Beispiele aus der Praxis für den Unterricht“ bereitet das komplexe Thema für SchülerInnen auf und vermittelt nachhaltiges Denken und Handeln. Die Unterrichtsbroschüre stellt anhand von konkreten Fallbeispielen einen Bezug zum Alltag der SchülerInnen her und regt sie an, Dinge in ihrem Alltag auf Nachhaltigkeit hin zu überprüfen und selbst aktiv und zukunftsorientiert zu handeln. Heraustrennbare Arbeitsblätter mit Abbildungen und zahlreichen Arbeitsaufträgen vertiefen die im Magazin behandelten Themen und fördern einen handlungsorientierten Unterricht. Die Broschüre steht kostenfrei im Internet zum Download bereit.
www.zeitbild.de/2010/12/28/nachhaltigkeit-praxisbeispiele-fur-den-unterricht-2


Angebote zum Globalen Lernen in Bremen und Niedersachsen
Der Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e. V. (VNB) macht auf das Projekt „globo:log – Angebote zum Globalen Lernen von Nichtregierungsorganisationen für Schulen in Bremen und Niedersachsen“ aufmerksam. Das Projekt will die Kooperation zwischen Schulen und Nichtregierungsorganisationen (NRO) in Niedersachsen und Bremen stärken und so qualifizierte NRO-Angebote im Bereich Globales Lernen in der Bildung für nachhaltige Entwicklung an Schulen verbreiten. Die NRO-Angebote, die sich an alle Schularten und Klassenstufen wenden und von Projektwochen über einzelne Unterrichtsstunden bis hin zu Ausstellungen und Materialkisten reichen, werden dazu in einer Datenbank gesammelt. Interessierte LehrerInnen können mit Hilfe der Internetseite so gezielt nach Angeboten zu bestimmten Themen in ihrer Nähe suchen. Zusätzlich erscheint halbjährlich eine Broschüre, die exemplarisch Angebote von NRO’s vorstellt. Außerdem sollen ab Sommer 2011 Methodentrainings, Seminare und kollegiale Fallberatungen für NRO’s, die sich für die Arbeit mit Schulen interessieren, angeboten werden.
Kontakt: Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e. V., Projektleiterin Regine Köber, Fon 05442/804550, regine.koeber@vnb.de, www.globolog.net


Portal für die Suche nach umweltfreundlichen Fahrzeugen
Die Europäische Kommission hat ein neues Internetportal für die Suche nach umweltfreundlichen und effizienten Fahrzeugen gestartet. Das „Clean Vehicle“-Portal bietet Informationen über die verschiedenen Technologien, den Energieverbrauch und Emissionen aller Fahrzeuge, die auf den europäischen Märkten verkauft werden. Zusätzlich bietet sie einen Überblick über geltende Beschaffungsregeln sowie eine Unterstützung für gemeinsame Beschaffungsmöglichkeiten für den öffentlichen Sektor. Das neue Portal ergänzt die EU-Richtlinie über die Förderung sauberer und energieeffizienter Straßenfahrzeuge vom April 2009.
www.cleanvehicle.eu/index.php?id=startseite&L=1

Tipps

Mitmachen bei „Fahr Rad! Fürs Klima auf Tour“
Die Kampagne „FahrRad! Fürs Klima auf Tour“ des Verkehrsclubs Deutschland e. V. geht in die fünfte Runde. Unter dem Motto „Radfahren, Klima schützen und tolle Preise gewinnen“ können Jugendliche im Alter von zwölf bis 18 Jahren in die Pedale treten. Anmeldeschluss ist der 30. Juni 2011. Geradelt werden kann noch bis Ende Juli 2011. Rahmen und Motivation für die Kampagne bietet eine virtuelle Radtour im Internet. Dort finden Lehrkräfte auch Unterrichtsideen für fast alle Fächer, eine Verknüpfung der Thematik mit den Lehrplänen sowie Tipps, wie ihre Schule fahrradfreundlicher werden kann. Leiter von Jugendgruppen oder sonstige Multiplikatoren erhalten zudem über die Kampagne zahlreiche Aktionsideen rund um die Themen Fahrrad und Klima.
www.klima-tour.de


Aktionstage zur Bildung für nachhaltige Entwicklung
Bereits jetzt können Organisationen, Bildungsträger, Schulen und Unternehmen im Internet ihre Veranstaltungen für die vierten Aktionstage zur Bildung für nachhaltige Entwicklung anmelden. Diese zeigen vom 16. bis 25. September 2011 in ganz Deutschland, wie die Idee „Nachhaltigkeit lernen“ in der Praxis funktioniert. Dabei ist jede Art der Beteiligung willkommen, angefangen von einer großen Konferenz über einen Tag der offenen Tür bis hin zu einer Forscherwerkstatt für Kinder oder einer Lesung zu Nachhaltigkeitsthemen.
www.bne-aktionstage.de/index.php?year=2011&d=g

Hintergrund

Neue Servicestelle für bürgerschaftliches und kommunales Engagement
Im Zuge der Reform der entwicklungspolitischen Vorfeldorganisationen hat das Bundeskabinett im Sommer 2010 die Gründung einer Servicestelle für bürgerschaftliches und kommunales Engagement beschlossen. Sie wird als gemeinnützige GmbH in Besitz des Bundes gegründet und ihre Arbeit voraussichtlich Anfang 2012 in Bonn aufnehmen. Dies geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hervor. Mit der neuen Servicestelle sollen verschiedene Ziele verfolgt werden, darunter die Mobilisierung von bürgerschaftlichem Engagement, eine höhere Wirksamkeit der Entwicklungspolitik von Zivilgesellschaft und Kommunen in Deutschland und in den Partnerländern und schließlich die Koordinierung und Kohärenz von bisher organisatorisch zersplitterten Dienstleistungen und Verwaltungsverfahren. Nach den bisherigen Planungen des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) werden folgende Einrichtungen und Programme in der neuen Servicestelle zusammengefasst: die Beratungsstelle für private Träger in der Entwicklungszusammenarbeit (bengo), das Sekretariat des weltwärts-Programms und des Zivilen Friedensdienstes, Programme der Entwicklungspolitischen Bildungsarbeit einschließlich des Programms für Arbeits- und Studienaufenthalte im Ausland (ASA) und Entwicklungspolitisches Schulaustauschprogramm (ENSA), die Servicestelle für Kommunen in der Einen Welt (SKEW) sowie die Rückkehrarbeit und Qualitätssicherung. Die Einrichtungen und Programme sollen dabei mit ihrer Marke erhalten bleiben. Auch die bestehenden Mitwirkungsgremien bleiben unverändert bestehen. Ferner ist keine Verschiebung der Themenbereiche der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt geplant.
http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/051/1705164.pdf, http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/049/1704956.pdf


Ende der UN-Millenniumkampagne in Deutschland Mitte 2011
Die UN-Millenniumkampagne in Deutschland endet Mitte dieses Jahres. Wie die Kampagne mitteilt, wird das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) nach sechs Jahren seine finanzielle Unterstützung für die Kampagne einstellen. Es sei nicht gelungen, eine alternative Finanzierungsquelle für das Kampagnenteam zu finden. „Wir hätten sehr gerne weitergemacht, aber ohne die Grundfinanzierung, die vom Ministerium kam, muss das Team leider seine Arbeit einstellen“, sagte die Leiterin der UN-Millenniumkampagne in Deutschland, Dr. Renée Ernst. „Jetzt übergeben wir den Staffelstab an die vielen Menschen und Aktionsgruppen, die sich mit der UN-Millenniumkampagne für die Ziele eingesetzt haben.“ Sie sei davon überzeugt, dass diese sich weiter kraftvoll und nachdrücklich für die Millennium-Entwicklungsziele engagieren werden.
http://un-kampagne.de/...


Stuttgarter Stadtbezirk Degerloch nun Fairtrade Town
Der Stuttgarter Stadtbezirk Degerloch darf sich künftig „Fairtrade Town“ nennen, womit der Einsatz von Degerlocher Betrieben, Einrichtungen und Bürgern für den Fairen Handel gewürdigt wird. Das Startsignal für die Bewerbung Degerlochs um den begehrten Titel gab der Bezirksbeirats am 18. Mai 2010. Danach hatte eine Steuerungsgruppe mit 14 VertreterInnen Degerlocher Einrichtungen ihre Arbeit aufgenommen. Dabei ist vor allem die Arbeit von degerloch-fair e. V. und des Gewerbe- und Handelsvereins Degerloch e. V. im Schulterschluss mit der Bezirksvorsteherin Brigitte Kunath-Scheffold hervorzuheben. Zudem haben das Wilhelms-Gymnasium, die Fritz-Leonhardt-Realschule und die Filderschule aktiv das Thema „Fairer Handel“ als Unterrichtsthema aufgegriffen. Schon lange gibt es in der Katholischen Kirchengemeinde Mariä Himmelfahrt in Degerloch einen „Eine-Welt-Ausschuss“, der vor allem in Afrika entwicklungspolitische Projekte betreibt. Die Evangelischen Kirchengemeinden engagieren sich ebenfalls in diversen Projekten und sind besonders nach der Tsunami-Katastrophe aktiv geworden. Weitere Einrichtungen und Vereine legen Wert auf fair gehandelte Produkte. Dazu gehören das „Haus des Waldes“, das Kinder- und Jugendhaus Degerloch, das Bezirksrathaus und Vereine wie etwa der Degerlocher Frauenkreis. Dank der Initiative des Gewerbe- und Handelsvereins Degerloch e. V. ist es auch gelungen, zahlreiche örtliche Betriebe zum Mitmachen zu bewegen. Dazu gehören gastronomische Betriebe ebenso wie Bäckereien, Metzgereien und ein Blumenladen.
www.fairtrade-towns.de,
www.stuttgart.de/item/show/17895/1/9/424491


Eckpunkte für eine Nachhaltigkeitsstrategie für Brandenburg
Die brandenburgische Landesregierung hat kürzlich Eckpunkte für eine Nachhaltigkeitsstrategie für Brandenburg beschlossen. Sie skizzieren die politische Ausgangssituation und beschreiben vordringliche Handlungsfelder und Arbeitsschritte. Schwerpunkte bilden die Themen „Wirtschaft und Arbeit in der Hauptstadtregion“, „Lebensqualität für zukunftsfähige Städte und Dörfer“, „Brandenburg als Vorreiter im Umgang mit Energie und Klimawandel“, „Zukunftsfähige Finanzpolitik“ sowie „Nachhaltige Entwicklung kommunizieren und eine nachhaltige Bildungslandschaft fördern“. Insbesondere mit dem Schwerpunkt „Zukunftsfähige Finanzpolitik" wählt Brandenburg einen neuen Ansatz und unterscheidet sich darin von Nachhaltigkeitsstrategien anderer Bundesländer. Hintergrund ist, dass dem Land ab 2019 im Vergleich zu heute etwa 20 Prozent weniger Mittel zur Verfügung stehen werden. Die Eckpunkte fußen auf Empfehlungen des Beirats für Nachhaltige Entwicklung, der im April 2010 berufen wurde. Der Landtag hatte Ende Januar 2010 die Landesregierung aufgefordert, Eckpunkte für eine Nachhaltigkeitsstrategie zu erarbeiten und einen wissenschaftlichen Beirat zu berufen. Nun sollen die bestehenden Pläne und Programme auf Übereinstimmung mit den Eckpunkten überprüft, konkrete Modellprojekte vorgeschlagen und ein öffentlicher Diskussionsprozess mit den verschiedenen Akteuren befördert werden.
www.mugv.brandenburg.de/...,
www.mugv.brandenburg.de/cms/media.php/lbm1.a.2315.de/nstrategie.pdf


Pilotkommunen für Coaching kommunaler Klimaschutz
Die Pilotkommunen für das Projekt „Coaching Kommunaler Klimaschutz“ stehen fest: Allmersbach im Tal, Ehringshausen, Lübben, Oer-Erkenschwick und das Ostseeheilbad Timmendorfer Strand werden nun beim Einstieg in die strukturierte Klimaschutzarbeit unterstützt. In der seit Mitte März 2011 laufenden Pilotphase beraten erfahrene Energie- und KlimaschutzexpertInnen die fünf ausgewählten Kommunen individuell vor Ort und legen so gemeinsam mit den kommunalen MitarbeiterInnen den Grundstein für erfolgreiche Klimaschutzaktivitäten. Die Erfahrungen aus den Pilotkommunen werden anschließend allen Städten und Gemeinden zur Verfügung gestellt, um Klimaschutzprozesse effizient und wirksam zu gestalten. Durchgeführt wird das vom Umweltbundesamt geförderte Projekt „Coaching Kommunaler Klimaschutz“ vom Klima-Bündnis gemeinsam mit der Deutschen Umwelthilfe und dem IFEU-Institut.
www.coaching-kommunaler-klimaschutz.de


Mehrheit der Deutschen für umweltfreundliche Mobilität
Die meisten Deutschen sind bereit, bei Preis und Funktionen ihrer Autos Kompromisse einzugehen, um das Klima zu schützen. Dies ergibt eine aktuelle Eurobarometer-Umfrage zu umweltfreundlicher Mobilität. Demnach wären 71 Prozent der Deutschen bereit, sich zur Verringerung der Emissionen bei der Geschwindigkeit ihres Autos einzuschränken. Im EU-Durchschnitt sind es 68 Prozent. Auch bei der Größe des Autos und der Reichweite einer Tankfüllung gibt sich die Mehrheit der BürgerInnen kompromissbereit. So würden zwei Drittel der Deutschen zugunsten geringerer Schadstoffemissionen auf ein größeres Auto verzichten. Viele AutofahrerInnen würden auch auf Bus und Bahn umsteigen, wenn sie etwa mit einem einzigen Ticket alle Verkehrsmittel nutzen könnten. Für die von der Generaldirektion Mobilität und Verkehr der Europäischen Kommission in Auftrag gegebene Studie wurden 25.570 Menschen in allen 27 EU-Mitgliedstaaten befragt. Die Eurobarometer-Umfrage steht in englischer Sprache im Internet zum Download bereit.
http://ec.europa.eu/public_opinion/flash/fl_312_en.pdf


Erste „Fairtrade Gemeng“ in Luxemburg
Nach Großbritannien, Frankreich, Deutschland, den Vereinigten Staaten und Australien sowie weiteren 14 Ländern gibt es sie nun auch in Luxemburg: die Kampagne „Fairtrade Towns“. Als erste luxemburgische Gemeinde wurde Differdingen am 18. März 2011 zur „Fairtrade Gemeng“ erklärt. Die Gemeinde gehört damit zu den 1.000 ersten „Fairtrade Towns“, die weltweit zertifiziert wurden. Die Gemeinde Differdingen benutzt seit einigen Jahren regelmäßig fair gehandelte Produkte. So werden zum Beispiel auf Empfängen der Gemeinde nur noch fair gehandelte Orangensäfte ausgeschenkt. Auch zum Nikolaustag gab es für die Schulkinder ausschließlich Nikolaustüten mit fair gehandelten Produkten. Zudem erhielten die örtlichen Fußballvereine „faire“ Fußbälle. Luxemburgische Gemeinden können sich seit Dezember 2010 bei TransFair-Minka um den Titel „Fairtrade Gemeng“ bewerben.
www.transfair.lu


Umfrage zur kommunalen IT-Beschaffung
Kommunen können durch die Beschaffung energieeffizienter Computer in erheblichem Maße Stromkosten sparen. Bei rund 170.000 Computern, die deutsche Kommunen nach eigenen Angaben in den kommenden zwölf Monaten beschaffen wollen, lassen sich nach Angaben der Deutschen Energie-Agentur (dena) zehn Gigawattstunden Strom einsparen, wenn auf die Energieeffizienz der Geräte geachtet wird. Die dadurch erzielbare Stromkostenersparnis beläuft sich auf rund 1,4 Millionen Euro pro Jahr. Werden statt Desktop-Computer energieeffiziente Notebooks beschafft, beträgt die jährliche Ersparnis sogar 2,5 Millionen Euro. Mit jeder Beschaffungsentscheidung wird also die Höhe der Betriebskosten für Bürogeräte für die nächsten Jahre festgelegt. Doch laut einer Umfrage, die im Auftrag der dena unter 200 MitarbeiterInnen kommunaler Beschaffungsstellen durchgeführt wurde, bezeichnen nur 25 Prozent der Befragten Energieeffizienz als ein sehr wichtiges Kriterium bei der Vergabe von Beschaffungsaufträgen. Dagegen ist der Anschaffungspreis neuer Geräte für 58 Prozent der Befragten ausschlaggebend. Als Grund für die mangelnde Berücksichtigung von Energieeffizienz nennen 54 Prozent das Fehlen entsprechender interner Regeln. 44 Prozent halten Energieeffizienz für „schwer nachprüfbar“. Im Rahmen ihrer Initiative EnergieEffizienz unterstützt die dena Kommunen bei der Beschaffung von energieeffizienter IT. Neben einem Leitfaden und weiterer Materialien hilft eine Datenbank bei der Suche nach den energieeffizientesten Bürogeräten, die aktuell am Markt verfügbar sind.
www.energieeffizienz-im-service.de/it-geraete.html

Organisation direkt

20 Jahre Germanwatch
Die Entwicklungs- und Umweltorganisation Germanwatch blickt in diesem Jahr auf ihr 20-jähriges Bestehen zurück. Seit seiner Gründung 1991 engagiert sich der gemeinnützige Verein für Nord-Süd-Gerechtigkeit und den Erhalt der Lebensgrundlagen. Im Zentrum der Aktivitäten stehen dabei die Politik und Wirtschaft des Nordens mit ihren weltweiten Auswirkungen. Arbeitsfelder sind der Klimaschutz, Anpassung an den Klimawandel, Klimaschutzgesetz, Zusammenhänge zwischen dem Welthandel und dem Welthunger, Sensibilisierungsarbeit gegen das Agrardumping, Unternehmensverantwortung, Finanzsektor und Nachhaltigkeit sowie Entwicklungspolitik und Entwicklungsfinanzierung. Germanwatch finanziert sich aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden, Zuschüssen der Germanwatch nahen Stiftung Zukunftsfähigkeit sowie aus Projektmitteln öffentlicher und privater Zuschussgeber, unter anderem der Münchener Rück Stiftung. Germanwatch ist zudem Mitbegründer von atmosfair.
www.germanwatch.org/

Monatshighlight

Hannover Bundeshauptstadt der Biodiversität
Hannover ist Bundeshauptstadt der Biodiversität. Die niedersächsische Landeshauptstadt erhielt den Titel am 6. April 2011 für ihr besonderes Engagement zum Erhalt der biologischen Vielfalt. Neben Hannover wurden 13 weitere Kommunen für ihre Anstrengungen zum Erhalt einer vielfältigen Natur ausgezeichnet. Bei den Großstädten über 100.000 EinwohnerInnen belegte Münster hinter Hannover den zweiten Platz. Dritter wurde Frankfurt am Main. In der Teilnehmerklasse von 30.000 bis 100.000 EinwohnerInnen gewann Ravensburg vor Wernigerode und Landshut. Gewinner in der Teilnehmerklasse von 10.000 bis 30.000 EinwohnerInnen wurde Ratekau vor Bad Saulgau und Eckernförde. Ratekau und Bad Saulgau belegten zudem in der Gesamtwertung unter allen Bewerbern die Plätze zwei und vier. In der Kategorie unter 10.000 EinwohnerInnen konnte Nettersheim seinen Sieg beim Wettbewerb „Bundeshauptstadt im Naturschutz 2007“ wiederholen und gewann vor Bad Grönenbach und Schwebheim. Der Stadt Leipzig wurde der Sonderpreis „Natur in der Stadt“ verliehen. Der Sonderpreis „Umweltbildung und Umweltgerechtigkeit“ ging an die Stadt Marburg. Insgesamt hatten 124 Städte und Kommunen an dem von der Deutschen Umwelthilfe (DUH) ausgelobten und von der Stiftung „Lebendige Stadt“ unterstützten Wettbewerb teilgenommen.
www.duh.de/biodiv_kommune.html

Wettbewerbe

Einsendeschluss 01.05.2011
Schreibwettbewerb „Mobilität der Zukunft“
Wie werden wir in Zukunft mobil sein? Was soll an den Verkehrssystemen geändert werden? Welche Rolle spielt Mobilität in eurem Leben? Was denkt ihr über die Entwicklung im Bereich alternative Antriebe und Kraftstoffe? SchülerInnen ab der Klasse 7 sind aufgerufen, sich mit diesen und weiteren Fragen kreativ auseinander zu setzen. Die Art des Textes ist frei wählbar: Reportage, Kommentar, Umfrage, Glosse oder Kurzgeschichte. Auch Gruppenarbeiten sind möglich. Veranstaltet wird der Schreibwettbewerb unter dem Titel „Mobilität der Zukunft“ im Rahmen der Challenge Bibendum, die vom 18. bis 22. Mai 2011 in Berlin unter der Schirmherrschaft der Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW) stattfindet. Die besten Einsendungen werden auch im Rahmen der Challenge Bibendum präsentiert und mit Preisen prämiert.
http://challenge-bibendum.dienstserver.de/schule


Einsendeschluss 02.05.2011
Schülerwettbewerb „Bio find ich kuh-l“
Zum neunten Mal können SchülerInnen der dritten bis zehnten Klassen auf Entdeckungsreise rund um den biologischen Anbau und Biolebensmittel gehen. Unter dem Motto „Bio+Fair – damit erreichen wir mehr!“ lädt das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz dazu ein, sich genauer mit dem Thema „Biologischer Landbau und Ernährung“ auseinanderzusetzen. Zugelassen sind Klassen-, Gruppen- und Einzelarbeiten. Die dritten und vierten Klassen sind aufgefordert, das Thema „Bio+Fair“ in Bildern, als Werbe- oder Infoplakate, Wandzeitungen oder Collagen umzusetzen. Bei den fünften bis zehnten Klassen geht es zusätzlich um „Bio+Fair“-Aktionen, die sich informativ und kreativ dokumentieren und kommunizieren lassen, zum Beispiel als Filme, Reportagen, Dokumentationen, Zeichnungen, Gedichte, Collagen oder in Spielform. Als Gewinne gibt es eine dreitägige Reise nach Berlin, Tagesausflüge sowie attraktive Sachpreise.
www.bio-find-ich-kuhl.de


Einsendeschluss 15.05.2011
Wettbewerb „SolarLokal T-Shirt“
Im Rahmen der Woche der Sonne, die vom 6. bis 15. Mai 2011 stattfindet, sucht Solar Lokal einfallsreiche T-Shirt-Entwürfe. Auf die drei besten Shirt-DesignerInnen warten attraktive Preise. Das Motiv des Gewinners wird auf der Internetseite von Solar Lokal veröffentlicht und wirbt so als Gesicht für zukünftige Aktionen.
http://solarlokal.de/...


Einsendeschluss 15.05.2011, 15.06.2011, 15.07.2011
Videowettbewerb „Mensch Wald“
Anlässlich des Internationalen Jahres der Wälder hat der Landesbetrieb Wald und Holz Nordrhein-Westfalen den Videowettbewerb „Mensch Wald!“ gestartet. Gesucht werden maximal 90-sekündige Videos, die den individuellen, gern einmal ganz anderen Blick auf den Wald preisgeben. Der Wettbewerb geht über drei Runden: bis 15. Mai 2011, bis 15. Juni 2011, bis 15. Juli 2011. Am Ende einer jeden Runde sucht eine Jury den jeweils besten Film aus. Die drei Finalfilme stellen sich dann vom 21. Juli bis 15. August 2011 im Internet dem Votum der Bevölkerung. Als Preise winken unter anderem Aufenthalte in Waldhütten des Landesbetriebes Wald und Holz NRW.
www.menschwald.nrw.de


Einsendeschluss 16.05.2011
Ideenwettbewerb „On y va – auf geht`s!“
Unter dem Motto „On y va – auf geht’s!“ schreibt die Robert Bosch Stiftung einen Ideenwettbewerb für BürgerInnen in Deutschland und Frankreich aus. Bewerben können sich Initiativgruppen und gemeinnützige Organisationen wie Vereine, Verbände und soziale Einrichtungen aus Deutschland und Frankreich sowie Schulen, Kindergärten und Kommunalverwaltungen. Voraussetzung ist, dass das Projekt im deutsch-französischen Tandem ehrenamtlich durchgeführt wird. Die Projekte können unterschiedliche Schwerpunkte haben, zum Beispiel Bildung, Gesundheit, Integration von MigrantInnen, Umweltschutz, Kulturaustausch, Dialog der Generationen oder die Stärkung des europäischen Gedankens.
www.bosch-stiftung.de/content/language1/html/10884.asp


Einsendeschluss 28.05.2011
Wettbewerb „Erlebter Frühling 2011“
Die Jugendorganisation des Naturschutzbundes Deutschland (NAJU) lädt alle Kinder bis zu zwölf Jahren ein, die ersten Frühlingsboten vor der eigenen Haustür zu entdecken. Frühlingsboten in diesem Jahr sind der Apfelbaum, der Igel, die Bänderschnecke und der Gartenrotschwanz. Als Wettbewerbsbeiträge können Zeichnungen, Geschichten, Forschertagebücher, gebastelte und multimediale Beiträge, Fotos oder Filme eingereicht werden. Auf die besten ForscherInnen warten Preise von Globetrotter wie Slacklines oder Zelte. Die Erstplatzierten werden zudem zur Preisverleihung am 20. Juni 2011 nach Berlin eingeladen. Alle anderen erhalten einen Trostpreis und eine Urkunde.
www.erlebter-fruehling.de/index.php?id=44


Einsendeschluss 30.05.2011
Wettbewerb „Schulen ans Wasser“
Unter dem Motto „Schulen ans Wasser“ ruft das nordrhein-westfälische Umweltministerium Kinder und Jugendliche in Nordrhein-Westfalen dazu auf, Projekte rund um den Lebensraum Bach und Fluss zu entwickeln. Gefragt sind Projekte, die sich mit der Gewässerstruktur, der Wasserqualität und dem Arteninventar von Bächen und Flüssen sowie mit seiner Entwicklung und seiner Nutzung beschäftigen. Die Ergebnisse, Erkenntnisse und Erfahrungen sollen dabei als Film, Reportage, Dokumentation, Zeichnung, Collage oder in Spielform präsentiert werden. Beteiligen können sich SchülerInnen der fünften bis zehnten Jahrgangstufen aller Schulformen. Auch außerschulische Gruppen können mitmachen, egal ob im Klassenverband, in der Kleingruppe oder als SolistIn. Das beste Projekt wird mit 1.000 Euro ausgezeichnet. Die Zwei- bis Fünftplatzierten erhalten Tagesausflüge und Sachpreise.
www.schulen-ans-wasser.de/


Einsendeschluss 31.05.2011
Wettbewerb „Spielt fair!!
Die Aktion fair spielt lädt Kindertagesstätten, Kindergärten, Krippen, Horte und Eltern-Kind-Gruppen ein, sich an ihrem Wettbewerb „Spielt fair!“ zu beteiligen. Gefragt sind Projektberichte zum Thema „Spielzeug und faire Produktion“. Die Art der Projekte ist nicht vorgegeben. Sie können von eintägigen Projekten mit den Kindern über die Einbeziehung der Eltern im Rahmen eines Elternabends bis hin zu einer großen Aktion in der Gemeinde reichen. Die beiden besten Projekte werden mit einem Ausstattungszuschuss von jeweils 2.500 Euro belohnt, die Zweit- und Drittplatzierten erhalten ein Preisgeld von 1.000 und 500 Euro. Getragen wird die Aktion fair vom Bischöflichen Hilfswerk Misereor, der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands, der Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands, dem Nürnberger Bündnis „Fair Toys“ und der Werkstatt Ökonomie.
www.fair-spielt.de,
www.woek-web.de/.../aktion_fair_spielt_2010_wettbewerb_fuer_kitas.pdf


Einsendeschluss 31.05.2011
Medienpreis „Kinderrechte in der Einen Welt“
Die Kindernothilfe in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg sucht JournalistInnen und FotografInnen, die im vergangenen Jahr mit ihren Beiträgen in außerordentlicher Weise auf Kinderrechte aufmerksam gemacht haben. Vergeben wird der Preis in den Kategorien Print, TV, Hörfunk sowie Foto. Die Medienpreise sind dabei mit jeweils 2.500 Euro dotiert.
www.kindernothilfe.de/Rubriken/Presse/Medienpreis-p-340.html


Einsendeschluss 31.05.2011
Wettbewerb „Büro & Umwelt“ 2011
Der Bundesdeutsche Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M.) e.V. sucht wieder die umweltfreundlichsten Büros Deutschlands. Im Mittelpunkt des Wettbewerbs stehen der schonende Umgang mit Ressourcen im Büroalltag sowie die Beachtung von Umweltaspekten bei der Beschaffung von Büroprodukten. Der Wettbewerb richtet sich in erster Linie an Unternehmen aller Größenordnungen. Es können sich aber auch Verwaltungen von Kommunen und anderen Einrichtungen beteiligen.
www.buero-und-umwelt.de


Einsendeschluss 31.05.2011
Adolf-Hempel-Jugendtierschutzpreis
Mit einem eigenen Tierschutzprojekt können sich Jugendliche am Adolf-Hempel-Jugendtierschutzpreis der Akademie für Tierschutz des Deutschen Tierschutzbundes beteiligen. Die Arbeiten sollten sich mit Themen wie Heimtierhaltung, Landwirtschaft, Wildtier- und Artenschutz oder Tierversuchen befassen. Teilnehmen können Jugendliche im Alter von acht bis 20 Jahren als Schulklasse oder Gruppe mit mindestens sechs TeilnehmerInnen. Der Preis ist mit 2.500 Euro dotiert.
www.jugendtierschutz.de/jugendtierschutzpreis.html


Einsendeschluss 03.06.2011
kinderwelten Award 2011
Bereits zum fünften Mal ruft kinderwelten e. V. Schulen in ganz Deutschland auf, sich um den kinderwelten Award zu bewerben. Unter dem Motto „Fit fürs Leben!“ vergibt der Verein den Award in den Kategorien Gesundheit, Bildung und Sozialkompetenz. Ausgezeichnet werden Projekte, bei denen sich junge Menschen über den Schulalltag hinaus engagieren. Hierzu zählen sowohl Hilfsprojekte in Deutschland und der ganzen Welt als auch die Aufklärungs-, Präventions- und Integrationsarbeit an der eigenen Schule. Dem unterschiedlichen Alter und Entwicklungsstand der SchülerInnen wird durch die getrennten Rubriken Grund- und weiterführende Schulen Rechnung getragen. Das Preisgeld beläuft sich auf insgesamt 30.000 Euro. Erstmals vergibt kinderwelten e. V. zudem einen Sonderpreis für ein Projekt, das sich durch außergewöhnliche Kommunikationsarbeit ausgezeichnet hat. Die SiegerInnen erhalten die Möglichkeit, mit der Produktionsfirma Zeitsprung einen professionellen Kommunikationsworkshop durchzuführen. Als besonderen Anreiz verlost kinderwelten e. V. in Kooperation mit der Hockenheim-Ring GmbH unter allen Einsendungen schließlich bis zu 30 Tickets für eine Projektgruppe für das Formel I-Rennen 2012 auf dem Hockenheimring.
www.kinderwelten-ev.de/index.php?article_id=515

Spruch des Monats

„Die Schwächsten sind der Maßstab für die Gerechtigkeit“
Margot Käßmann

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