Newsletter der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt


Eine-Welt-Nachrichten Nr. 172 | Mai 2016


Willkommen!


Liebe EWN-Leserinnen und Leser,

die Welt hat in den letzten 25 Jahren zahlreiche humanitäre Krisen erlebt. Aufgrund von Kriegen, Konflikten, Naturkatastrophen sowie sozialer und wirtschaftlicher Instabilität sind derzeit fast 80 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Rund 60 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht. Trotz großer Beiträge der Geber reichen die Finanzmittel längst nicht mehr aus, um alle Hilfebedürftigen zu unterstützen. Angesichts der alarmierenden Lage hat der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-moon, einen Weltgipfel für humanitäre Hilfe einberufen, der vom 23. bis 24. Mai 2016 in Istanbul stattfinden wird. Im Gegensatz zu anderen internationalen Gipfeltreffen wird eine Vielzahl von Akteuren mit am Verhandlungstisch sitzen. Neben Regierungen, Gebern und Durchführungsorganisationen sind auch der Privatsektor sowie betroffene Bevölkerungsgruppen vertreten. Denn neben der Bereitstellung von humanitärer Soforthilfe wird es auch darum gehen, für die Menschen, die von langanhaltenden Krisen betroffen sind, Zukunftsperspektiven zu schaffen. Der EU-Kommissar für Internationale Zusammenarbeit und Entwicklung, Neven Mimica, hat kürzlich zu Recht darauf hingewiesen, dass für mehr Synergien zwischen humanitärer Hilfe und langfristiger Förderung eine engere Zusammenarbeit zwischen den Regierungen des jeweiligen Gastlandes, internationalen Gebern, humanitären und Entwicklungshilfeorganisationen, Kommunen, der Zivilgesellschaft, den im Ausland lebenden Volksgemeinschaften und den Vertriebenen selbst notwendig sind.
Ihre Servicestelle Kommunen in der Einen Welt/Engagement Global gGmbH

In den heutigen Eine Welt Nachrichten finden Sie folgende Rubriken:
    1. Über uns
    2. Termin-Nachlese
    3. Materialien & Medien
    4. Tipps
    5. Hintergrund
    6. Organisation direkt
    7. Monatshighlight
    8. Wettbewerbe
    9. Spruch des Monats
    10. Kontakt und Impressum

Veranstaltungshinweise online unter Veranstaltungstipps.
E-Mail- und Internetangaben sind in der *EWN* als Hyperlink eingerichtet.

Die nächsten EWN erscheinen am 20. Juni 2016

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Über uns


Unterstützungsangebot „Kleinprojektefonds kommunale Entwicklungspolitik“
Im Jahr 2016 können deutsche Kommunen erstmals im Rahmen des neuen Unterstützungsangebots „Kleinprojektefonds kommunale Entwicklungspolitik“ einen Zuschuss in Höhe von 1.000 bis 20.000 Euro zur Durchführung von Kleinprojekten bei der Servicestelle beantragen. Bezuschusst werden Vorhaben zur Bildungsarbeit, Strategieentwicklung, Qualifizierung, Vernetzung und Begegnung. Ziel des Kleinprojektefonds ist es, Kommunen Einstiegshilfen in neue Maßnahmen und Partnerschaften zu geben und somit die entwicklungspolitische Diskussion und das Engagement in deutschen Kommunen zu beleben und zu vertiefen sowie die Vernetzung relevanter Akteure zu unterstützen. Darüber hinaus soll der interkommunale Dialog mit dem Globalen Süden gefördert werden.
Kontakt: SKEW, Ulrich Held, Telefon 0228 20717-336, ulrich.held@engagement-global.de, www.service-eine-welt.de/../standard-kleinprojektefonds.html

Angebot für deutsche Kommunen mit Partnerschaften in Afrika
Die Servicestelle veranstaltet in Zusammenarbeit mit der Stadt Erfurt von Mittwoch, 19. bis Freitag, 21. Oktober 2016 die dritte kommunale Partnerschaftskonferenz mit Afrika. Bereits jetzt bieten wir bis zu 20 deutschen Kommunen mit Partnerschaften in Afrika die Möglichkeit, maximal zwei Vertreterinnen und Vertreter aus ihrer afrikanischen Partnerkommune zur Konferenz sowie zu einem vor- oder nachgelagertem Arbeitstreffen einzuladen. Deutsche Kommunen, die dieses Angebot nutzen möchten, sollten sich bis Montag, 30. Mai 2016 mit uns in Verbindung setzen. Da wir den Schwerpunkt der Konferenz aufgrund der kommunalen Partnerschaft zwischen Erfurt und Kati in Mali gerne auf Westafrika legen möchten, würden wir uns über eine rege Teilnahme von deutschen Kommunen mit westafrikanischen Partnern besonders freuen. Alle anderen Interessierten, die an der Konferenz teilnehmen möchten, bitten wir, sich etwas zu gedulden. Wir werden Sie rechtzeitig über Anmeldemöglichkeiten und das Programm der Konferenz informieren.
Kontakt: SKEW, Doreen Eismann, Telefon 0228 20717-314, doreen.eismann@engagement-global.de

Bewerben für kommunalen Fachaustausch und Projektkooperationen im Maghreb
Deutsche Städte, Landkreise und Gemeinden sind aufgerufen, Projekte zur Stärkung der kommunalen Selbstverwaltung in Marokko, Tunesien und Algerien mit ihrem Wissen zu unterstützen. Die Kleinprojekte umfassen Maßnahmen zur Verbesserung der Lebensqualität und der Entwicklung von kommunalen Verwaltungsstrukturen, aber auch Sanierungsprojekte und Ideen aus dem Bereich der Abfallwirtschaft. Das Vorhaben „Kommunaler Wissenstransfer Maghreb-Deutschland“, das gemeinsam von der Servicestelle und der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit durchgeführt wird, unterstützt die Dezentralisierung in den Maghreb-Staaten. Interessierte Kommunalverwaltungen und kommunale Unternehmen laden wir am Dienstag, 7. Juni 2016 zu einem Informationstreffen nach Bonn ein.
Kontakt: SKEW, Nadja Bonarius, Telefon 0228 20717-620, nadja.bonarius@engagement-global.de, mehr...

Erstes Netzwerktreffen zum Projekt „Global Nachhaltige Kommune in NRW“
Vertreterinnen und Vertreter der 16 Modellkommunen des Projektes „Global Nachhaltige Kommune in NRW“ treffen sich auf Einladung der Servicestelle und der Landesarbeitsgemeinschaft Agenda 21 NRW am Dienstag, 24. Mai 2016 in Dortmund zu ihrem ersten Netzwerktreffen. Die Veranstaltung dient vor allem dem Austausch und der Abstimmung der Modellkommunen bei der Entwicklung von integrierten Nachhaltigkeitsstrategien. Zur Unterstützung des weiteren Projektverlaufs wird der für das Projekt entwickelte Leitfaden zur Erarbeitung von Nachhaltigkeitsstrategien im Kontext der 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung vorgestellt. Mit dem Blick nach vorne werden die nächsten Schritte der Projektumsetzung mit den Kommunen besprochen.
Kontakt: SKEW, Annette Turmann, Telefon 0228 20717-335, annette.turmann@engagement-global.de, mehr...

Bürgermeisterkonferenz zu Herausforderungen der urbanen Entwicklung
Gemeinsam mit der Inter-Amerikanischen Entwicklungsbank (IDB) und der Freien und Hansestadt Hamburg veranstaltet die Servicestelle am Montag, 30. und Dienstag, 31. Mai 2016 in Hamburg eine Konferenz für lateinamerikanische und deutsche Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie ausgewählte hochrangige Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft, die an innovativen und nachhaltigen Lösungen im Bereich Urbanisierung und Klimawandel auf städtischer Ebene beteiligt sind. Ziel der Konferenz „Urbanisierung in Deutschland: Lösungen der Städte und Kommunen für Herausforderungen der urbanen Entwicklung“ ist es, lokalen Gebietskörperschaften aus Deutschland und aus lateinamerikanischen Ländern die Möglichkeit zur Vernetzung und zum Erfahrungsaustausch zu bieten. Zugleich soll das Treffen auch eine Initialzündung für weiterführende transnationale kommunale Projekte sein.
Kontakt: SKEW, Clemens Olbrich, Telefon 0228 20717-138, clemens.olbrich@engagement-global.de, mehr...

Servicestelle bei der Woche der Umwelt
Die Servicestelle ist mit einem Forum bei der Woche der Umwelt vertreten, zu dem Bundespräsident Joachim Gauck und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt am Dienstag, 7. und Mittwoch, 8. Juni 2016 in das Schloss Bellevue einladen. Das Forum findet am ersten Tag im Rahmen des Fachforums „Urbane Lebensräume“ statt und widmet sich der Frage, wie kommunale Partnerschaften einen Beitrag zur Umsetzung der 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung leisten können. Harald Kühlborn von der Abteilung Pressestelle/Internationale Kooperationen des Landkreises Kassel, Cordine Lippert von der Koordinierungsstelle Klimaschutz der Stadt Potsdam sowie Christa Stiller-Ludwig, Leiterin der Unteren Wasser-, Bodenschutz- und Abfallwirtschaftsbehörde der Stadt Hagen, stellen die Partnerschaften ihrer Kommunen zur Förderung einer globalen Nachhaltigkeitsentwicklung vor. Der Leiter der Servicestelle, Dr. Stefan Wilhelmy, wird einleitend einen Überblick über kommunale Partnerschaften und aktuelle Unterstützungsangebote geben.
Kontakt: SKEW, Isabela Santos, Telefon 0228 20717-629, isabela.santos@engagement-global.de, www.woche-der-umwelt.de

Servicestelle bei Netzwerkinitiative zur Fairen öffentlichen Beschaffung
Die Servicestelle unterstützt die siebte Netzwerkinitiative zur Fairen öffentlichen Beschaffung, zu der das Eine Welt Netz NRW am Montag, 6. Juni 2016 nach Düsseldorf einlädt. Unter dem Titel „Von der Bundesebene zum NRW-Landesrecht – Perspektiven einer sozial gerechten Beschaffung“ dreht sich der Themenschwerpunkt in diesem Jahr um die Vergaberechtsreform 2016. Die Veranstaltung dient der Information, der Vernetzung und dem Erfahrungsaustausch in Nordrhein-Westfalen. Sie richtet sich an alle, die mit dem Thema öffentliche Beschaffung befasst sind – wie etwa Vertreterinnen und Vertreter öffentlicher Verwaltungen, Gewerkschaften, Unternehmen, Wissenschaft, Kirchen, Verbände und Nichtregierungsorganisationen. Anmeldungen sind noch bis Donnerstag, 25. Mai 2016 möglich. Die Servicestelle fördert die Veranstaltung und Ann-Kathrin Voge wird ein Grußwort sprechen.
Kontakt: SKEW, Ann-Kathrin Voge, Telefon 0228 20717-158, ann-kathrin.voge@engagement-global.de, Anmeldung: Eine Welt Netz NRW e.V., Sabine Vollbrecht, sabine.vollbrecht@eine-welt-netz-nrw.de, www.eine-welt-netz-nrw.de

Workshop zur nachhaltigen Beschaffung in Kommunen
Die Servicestelle ist Partner des Workshops „Nachhaltige Beschaffung in Kommunen: Grundlagen, Schwerpunkte, Produkte“, zu dem das Nachhaltigkeitsbüro der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit der Kompetenzstelle für nachhaltige Beschaffung der Bundesregierung am Donnerstag, 9. Juni 2016 nach Stuttgart einladen. Im Mittelpunkt des Workshops steht die Frage, wie nachhaltige Beschaffung in Kommunalverwaltungen am besten umgesetzt werden kann. Dazu werden rechtliche Grundlagen, wichtige Siegel und Produkte sowie konkrete Beispiele aus der kommunalen Beschaffungsarbeit vorgestellt. Besonders beleuchtet werden die Bereiche Bürobedarf, Textilien/Arbeitskleidung, Lebensmittel, Catering, Blumen und Sportbälle. Nach den Vorträgen besteht jeweils Zeit für Fragen und Diskussionen. An Themen-Tischen gibt es die Möglichkeit zur individuellen Beratung. Anmeldungen sind bis Donnerstag, 2. Juni 2016 möglich.
Kontakt: SKEW, Ann-Kathrin Voge, Telefon 0228 20717-158, ann-kathrin.voge@engagement-global.de, Anmeldung: Nachhaltigkeitsbüro der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg, Birgit Bastian, birgit.bastian@lubw.bwl.de, www4.lubw.baden-wuerttemberg.de

Drittes regionales Netzwerktreffen Migration und Entwicklung in Plauen
Das dritte regionale Netzwerktreffen Migration und Entwicklung auf kommunaler Ebene für die Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen findet am Donnerstag, 9. Juni 2016 in Plauen statt. Nach der Begrüßung durch die sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration, Petra Köpping, stehen Praxisbeispiele aus Kommunen und eine Übung zur globalen Bildungsarbeit auf dem Programm, das von einer Trainerin mit Migrationshintergrund durchgeführt wird. Traditionell wird es viel Zeit für Erfahrungsaustausch und Ideenentwicklung geben. Das Netzwerktreffen richtet sich vor allem an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Kommunen aus den Fachbereichen Integration, Internationales, Städtepartnerschaften, Lokale Agenda 21 und Umwelt sowie an Vertreterinnen und Vertreter von migrantischen Organisationen und anderen entwicklungs- und integrationspolitischen Vereinen.
Kontakt: SKEW, Jennifer Ichikawa, Telefon 0228 20717-348, jennifer.ichikawa@engagement-global.de, mehr...

Kommunale Klimapartnerschaften bei den Europäischen Entwicklungstagen
Die Europäische Kommission hat das Projekt der kommunalen Klimapartnerschaften ausgewählt, um im Rahmen eines sogenannten „Project Lab“ bei den Europäischen Entwicklungstagen vorgestellt zu werden. Die „European Development Days“ (EDD) sind mit jährlich rund 5.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus etwa 140 Staaten das größte europäische Forum zu Entwicklungspolitik und internationaler Zusammenarbeit. Sie finden am Mittwoch, 15. und Donnerstag, 16. Juni 2016 in Brüssel statt und stehen im Zeichen der 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung. Das Project Lab zu den Klimapartnerschaften ist für den 15. Juni, von 9.30 bis 10.45 Uhr angesetzt. Nach einer allgemeinen Projektvorstellung werden Vertreterinnen und Vertreter der Klimapartnerschaften Bonn und La Paz in Bolivien sowie Neumarkt in der Oberpfalz und Drakenstein Municipality in Südafrika von ihren Erfahrungen und ersten Ergebnissen berichten. Die Stadt Bonn ist Mitveranstalter. Zudem ist Engagement Global mit einem Stand auf der Messe „EDD Village“ vertreten.
Kontakt: SKEW, Kurt-Michael Baudach, Telefon 0228 20717-343, kurt.baudach@engagement-global.de, www.eudevdays.eu

Zehntes Treffen des Netzwerkes Faire Beschaffung im Juni in Speyer
Die Servicestelle lädt am Mittwoch 29. Juni 2016 zum zehnten Netzwerktreffen Faire Beschaffung nach Speyer ein. Thematisch geht es vor allem um das gerade aktualisierte rechtswissenschaftliche Gutachten zur Anwendung der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation in der kommunalen Beschaffung von Prof. Dr. Jan Ziekow sowie um die Auswirkungen der Vergaberechtsreform auf die Faire Beschaffung. Ein weiteres Thema wird ein Austausch über die Faire Beschaffung von Arbeitsbekleidung und anderen Textilien sein. Interessierte können sich bis Freitag, 10. Juni 2016 kostenfrei anmelden.
Kontakt und Anmeldung: SKEW, Nicola Gutiérrez Rodas, Telefon 0228 20717-624, nicola.gutierrezrodas@engagement-global.de, mehr...

Aktualisierte Projektdatenbank zur „Hauptstadt des Fairen Handels“
Faires kommunales Engagement lebt von guten Ideen und Projekten. Für unseren bundesweiten Wettbewerb „Hauptstadt des Fairen Handels“ im vergangenen Jahr wurden insgesamt 818 kommunale Projekte eingereicht, die wir nun in die Projektdatenbank zum Wettbewerb eingepflegt haben. Die Datenbank umfasst damit rund 2.400 vorbildliche Projekte und innovative Aktionen zum Themenfeld Fairer Handel sowie zu verwandten Bereichen. Holen Sie sich Anregungen für Ihre fairen Aktivitäten vor Ort und stöbern Sie in unserer aktualisierten Projektdatenbank zum Wettbewerb.
Kontakt: SKEW, Michael Marwede, 0228 20717-332, 8michael.marwede@engagement-global.de], mehr...

Termin-Nachlese


25.04. bis 28.04.2016, Marrakesch/Marokko
Workshops zu Korruptionsprävention für Verwaltungsbeamte
In Kooperation mit dem Landesbüro der Konrad-Adenauer-Stiftung in Marokko veranstaltete die Servicestelle in Marrakesch zwei Workshops zur Korruptionsprävention und -bekämpfung, die mit jeweils bis zu 70 Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf großes Interesse stießen. Bei den Workshops brachten Experten aus Bamberg, Braunschweig und Stuttgart ihr Wissen und ihre Erfahrungen aus deutschen Kommunalverwaltungen ein. Neben marokkanischen Verwaltungsbeamten aus der Region Marrakesch nahmen auch Vertreterinnen und Vertreter der tunesischen Stadt Menzel Bourguiba teil, die Partnerstadt von Stuttgart ist.
Kontakt: SKEW, Nadja Bonarius, Telefon 0228 20717-620, nadja.bonarius@engagement-global.de, mehr...

26.04. bis 27.04.2016, Magdeburg
Erfahrungsaustausch zum Wettbewerb „Hauptstadt des Fairen Handels“
Ein Schwerpunkt des bereits sechsten Erfahrungsaustausches war die Reform des Vergaberechts, die am 18. April 2016 in Kraft getreten ist. Danach können bei der Vergabe zukünftig Aspekte der Qualität und der Innovation sowie soziale und ökologische Kriterien berücksichtigt werden. Damit eröffnen sich für auch für die kommunale Beschaffung neue Möglichkeiten, arbeitsrechtliche und umweltbezogene Aspekte im Rahmen von Vergabeverfahren vorzugeben. Wie die Vorträge aus den Kommunen zeigten, kann auch das Engagement kleinerer Städte und Gemeinden für den Fairen Handel große Wirkung vor Ort entfalten. Beispiele hierfür lieferten die Beschaffung von fairer Sportkleidung für eine Schule in der Gemeinde Bad Boll und der Musterkoffer für nachhaltige Beschaffung der Stadt Neumarkt. Aus der Stadt Bonn wurde ein aktuelles Pilotprojekt zur Beschaffung von fairer Dienst- und Schutzkleidung vorgestellt. Die Stadt Leipzig zeigte, dass selbst mit begrenzten Mitteln kleine und gute Projekte der Zivilgesellschaft gefördert werden können. Der nächste Erfahrungsaustausch ist für November 2016 in Karlsruhe geplant.
Kontakt: SKEW, Sabrina Nowak, Telefon 0228 20717-159, sabrina.nowak@engagement-global.de, mehr...

26.04.2016, Hannover
Fachveranstaltung zur Entwicklungspolitik in niedersächsischen Kommunen
Vertreterinnen und Vertreter aus rund 20 niedersächsischen Kommunen informierten sich über die Ergebnisse der Studie „Handeln für kommunale Nachhaltigkeit und Entwicklungszusammenarbeit“, die Ende 2015 vom Niedersächsischen Studieninstitut e.V. durchgeführt wurde. Eingeladen hatten die Servicestelle und die Staatskanzlei mit Unterstützung der kommunalen Spitzenverbände in Niedersachsen. Sie hatten die Studie auch in Auftrag gegeben. In der Diskussion bestätigten sich die Ergebnisse der Studie, wonach das entwicklungspolitische Engagement in vielen Kommunen mangels Personal oder Finanzmitteln häufig nicht mit dem gewünschten Einsatz verfolgt werden kann. Neben der Studie wurden die Entwicklungspolitischen Leitlinien des Landes Niedersachen präsentiert, bei deren Umsetzung den Kommunen eine wichtige Rolle beigemessen wird. Mit Unterstützung der Servicestelle wird die Staatskanzlei deshalb in diesem und im nächsten Jahr die Beratung der Kommunen ausdehnen und weitere Veranstaltung durchführen.
Kontakt: SKEW, Renate Wolbring, Telefon 0228 20717-330, renate.wolbring@engagement-global.de, mehr...

22.04. bis 23.04.2016, Potsdam
Infostand der Servicestelle bei Delegiertenversammlung der Bundes-SGK
Bei der Delegiertenversammlung der Sozialdemokratischen Gemeinschaft für Kommunalpolitik in der Bundesrepublik Deutschland e.V. (Bundes-SGK) war die Servicestelle mit einem Infostand vertreten, um die politischen Vertreterinnen und Vertreter der Kommunen über ihre vielfältigen Angebote zu informieren. Im Rahmen ihrer Versammlung befassten sich die Delegierten auch mit dem Thema Kommunale Entwicklungspolitik. In ihrem einstimmig gefassten Beschluss „Eine Welt beginnt vor Ort – Kommunen gestalten Globalisierung“ betonen sie, dass Kommunen einen wichtigen entwicklungspolitischen Beitrag leisten können sowie eine wichtige Rolle bei der Umsetzung der 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung einnehmen.
Kontakt: SKEW, Sebastian Dürselen, Telefon 0228 20717-313, sebastian.duerselen@engagement-global.de, www.bundes-sgk.de/welt-beginnt-ort-kommunen-gestalten-globalisierung

22.04.2016, Stuttgart
Fachtagung zur 2030-Agenda und ihrer Bedeutung für Kommunen
Gemeinsam mit dem Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden Württemberg und der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg hatte die Servicestelle Vertreterinnen und Vertreter aus Kommunalverwaltung und -politik zur Fachtagung „Globale Nachhaltigkeitsziele – Lokale Verantwortung? Die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung und ihre Bedeutung für Kommunen“ eingeladen. Informationen zur 2030-Agenda und der Rolle der Kommunen wurden durch Fachbeiträge und Diskussionen über die Verknüpfung mit der Nachhaltigkeitsstrategie des Bundes und des Landes Baden-Württemberg ergänzt. Die Teilnehmenden hatten bei verschiedenen fachlichen Themen-Tischen zudem die Gelegenheit, sich über ihre kommunalen Beiträge zur Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele auszutauschen und ihr weiteres Vorgehen zu planen.
Kontakt: SKEW, Annette Turmann, Telefon 0228 20717-335, annette.turmann@engagement-global.de, mehr...

21.04. bis 22.04.2016, Lwiw/Ukraine
Deutsch-ukrainische Kommunalkonferenz
Die Servicestelle veranstaltete in Kooperation mit der Hanns-Seidel-Stiftung und der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit eine deutsch-ukrainische Kommunalkonferenz in Lwiw, an der insgesamt 230 Vertreterinnen und Vertreter aus deutsch-ukrainischen Partnerkommunen sowie aus Gemeinden teilnahmen, die im Rahmen der Dezentralisierung in der Ukraine vereinigt wurden. Neben der kommunalen deutsch-ukrainischen Partnerschaftsarbeit standen auch aktuelle Herausforderungen im Prozess der Dezentralisierung in der Ukraine im Fokus der Konferenz. Zur Eröffnung betonte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Hans-Joachim Fuchtel, dass Herausforderungen wie die Umsetzung der Dezentralisierung in der Ukraine nur mit innovativen Antworten auf kommunaler Ebene zu meistern seien. Die Erfahrungen deutscher Kommunen könnten für ukrainische Kommunen interessant sein. Ein Austausch sei aber immer in beide Richtungen wichtig und wertvoll.
Kontakt: SKEW, Dr. Michael Hamalij, Telefon 0228 20717-171, michael.hamalij@engagement-global.de, mehr...

15.04. bis 17.04.2016, Aulendorf
Erstes Vernetzungsforum zum SKEW-Programm „Flucht in der Einen Welt“
Zum ersten Vernetzungsforum des neuen Programms „Flucht in der Einen Welt“ der Servicestelle kamen rund 50 Teilnehmende in der Dobelmühle bei Aulendorf im Südosten von Baden-Württemberg zusammen. Darunter waren zwei Drittel geflüchtete Menschen aus verschiedenen Herkunftsländern sowie Menschen aus zivilgesellschaftlichen Initiativen sowie der Wirtschaft und der Kommunalverwaltung. Ziel der dreisprachigen (deutsch, englisch, arabisch) Veranstaltung war es, gemeinsam konkrete Ideen und Projekte zu entwickeln, die direkt in den Städten und Gemeinden umgesetzt werden können. So entstanden unter anderem ein Theaterstück über die Erfahrungen Geflüchteter und ein Business-Tisch zum Austausch über Informationen und Kontakt zu Unternehmen und Wirtschaftsinstitutionen. Kommunen, die an den Vernetzungsforen interessiert sind, können sich gerne bei uns melden.
Kontakt: SKEW, Kevin Borchers, Telefon 0228 20717-315, kevin.borchers@engagement-global.de, mehr...

14.04. bis 15.04.2016, Solingen
Fünfter Runder Tisch zu kommunalen Partnerschaften mit Nicaragua
Die Servicestelle, das forum für internationale entwicklung + planung und die Stadt Solingen veranstalteten gemeinsam den fünften Runden Tisch zu kommunalen Partnerschaften mit Nicaragua. Am ersten Tag tauschten sich Vertreterinnen und Vertreter von deutschen Kommunen, die Partnerschaften, Freundschaften oder Kontakte mit Kommunen in Nicaragua pflegen, sowie von Partnerschaftsvereinen zu den Herausforderungen und Chancen der Zusammenarbeit zwischen Kommune und Zivilgesellschaft aus. Nach einem Grußwort von Solingens Oberbürgermeister Tim Kurzbach stellte der Leiter der Servicestelle, Dr. Stefan Wilhelmy, am zweiten Tag die neuen Instrumente der Servicestelle vor. Zum Ende wurde es mit der Durchführung einer Akteursanalyse für die Teilnehmenden noch einmal sehr praxisnah.
Kontakt: SKEW, Clemens Olbrich, Telefon 0228 20717-138, clemens.olbrich@engagement-global.de, mehr...

Materialien & Medien


WBGU-Sondergutachten zur transformativen Kraft der Städte
Bereits heute leben rund 50 Prozent der Weltbevölkerung in Städten; 2050 werden es über 70 Prozent sein. Städte verbrauchen schon jetzt bis zu 80 Prozent der weltweit erzeugten Energie und sind für fast 70 Prozent des Treibhausgas-Ausstoßes verantwortlich. In seinem Sondergutachten „Der Umzug der Menschheit: Die transformative Kraft der Städte“, das der Wissenschaftliche Beirat Globale Umweltveränderungen (WBGU) am 25. April 2016 der Bundesregierung übergeben hat, spricht sich der Beirat dafür aus, die Städte weltweit so zu gestalten, dass ihr Wachstum nicht zu einer Belastungsprobe für die Erde wird. Dafür sollen sogenannte planetarische Leitplanken eingehalten werden. Außerdem gelte es, frühzeitig die Festlegung der Stadtentwicklung auf Politikpfade und Infrastrukturen zu vermeiden, die das Klima und die Erdressourcen übermäßig beanspruchen. Eine 43-seitige Zusammenfassung des Gutachtens kann im Internet bestellt oder heruntergeladen werden. Die rund 500-seitige Vollfassung soll dann ab Juni als Download und ab Juli als Druckversion bereitstehen.
www.wbgu.de/hauptgutachten/hg-2016-urbanisierung

Neue Arbeitshilfen zur internationalen Jugendarbeit für Kommunen
Das Netzwerk „Kommune goes International“ der Fachstelle für Internationale Jugendarbeit der Bundesrepublik Deutschland e.V. hat zwei Broschüren zur internationalen Jugendarbeit herausgegeben. Der „Wegweiser Internationale Jugendarbeit – ein Überblick für Kommunen“ liefert eine Zusammenfassung über die internationale Jugendarbeit. Es werden wichtige Begriffe erläutert, eine historische Einordnung vorgenommen und gegenwärtige Entwicklungen nachvollzogen. Zudem werden Angebote, Zielgruppen, Träger und Wirkungen der internationalen Jugendarbeit beschrieben und wertvolle Praxistipps zur Akquise von Teilnehmenden, Suche von Partnerorganisationen und Finanzierungsmöglichkeiten gegeben. Die Arbeitshilfe „Mehr Öffentlichkeit für Internationale Jugendarbeit! Gute Arbeit sichtbar machen“ gibt Tipps für eine erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit in der Kommune, um wichtige Akteure von der Bedeutung grenzüberschreitender Lernerfahrungen auf kommunaler Ebene zu überzeugen. Beide Broschüren können im Internet bestellt oder heruntergeladen werden.
www.ijab.de/../kommune-goes-international

Leitfaden zum sozialgerechten Einkauf von Dienst- und Schutzkleidung
Die Berücksichtigung von Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) und Kriterien des Fairen Handels beim Einkauf von Dienst- und Schutzkleidung waren Thema eines gemeinsamen Pilotprojektes der Christlichen Initiative Romero und der Stadt Dortmund. In dem nun erschienenen Praxisleitfaden zum Projekt finden andere Kommunen und Beschaffungseinrichtungen konkrete Vorschläge sowie Musterleistungsverzeichnisse und Mustertexte. Insbesondere die Vertragsbedingungen und Bietererklärungen mit der Verpflichtung zu zielführenden Maßnahmen oder die Verpflichtung zur Vorlage eines glaubwürdigen Nachweises zur Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen können von Kommunen, die sozial verantwortlich hergestellte Dienst- und Schutzkleidung einkaufen möchten, genutzt werden. Darüber hinaus bietet der Leitfaden auch Mustervorlagen für den Einkauf von Textilien aus Fairem Handel. Der Leitfaden wurde von der Europäischen Union und Engagement Global finanziert und kann im Internet bestellt oder heruntergeladen werden.
Bezug: Christliche Initiative Romero (CIR), www.ci-romero.de/bestellen, www.ci-romero.de/../2016_praxis_leitfaden_sozial_gerechter_einkauf_1_aktiv.pdf

Neue Studie zu Arbeitsbedingungen in der chinesischen Schuhproduktion
Niedrige Löhne, unfreiwillige Überstunden, mangelnder Schutz vor Gesundheits- und Sicherheitsrisiken – nach einer neuen Studie von SÜDWIND und INKOTA sind Arbeitsrechtsverletzungen in der chinesischen Leder- und Schuhindustrie immer noch weit verbreitet. Für die Studie hatte der SÜDWIND-Partner Globalization Monitor Ende 2015 Beschäftigte in drei Schuhfabriken in der chinesischen Provinz Guangdong nach ihren Arbeitsbedingungen befragt. Die Studie „So wird ein Schuh draus – Arbeitsbedingungen in der chinesischen Schuhproduktion“ entstand im Rahmen der internationalen Kampagne „Change Your Shoes“, mit der insgesamt 18 europäische und asiatische Partnerorganisationen auf Missstände in der Schuh- und Lederproduktion aufmerksam machen. Die Studie kann im Internet bestellt oder heruntergeladen werden.
www.suedwind-institut.de/../2016-04_Studie_So_wird_ein_Schuh_draus.pdf

Online-Plattform zum nachhaltigen Konsum in Bremen
Das Bremer Informationszentrum für Menschenrechte und Entwicklung (biz) engagiert sich seit Jahren für Themen des nachhaltigen Konsums. Zu den aktuellen Projekten gehört die Online-Plattform „KomiKo“. Das Kürzel steht für „Konsum mit Köpfchen“. Entsprechend finden Interessierte Informationen, Tipps und Anlaufstellen zum Thema nachhaltiger Konsum in der Hansestadt Bremen. Im Veranstaltungskalender werden zudem termingebundene Angebote veröffentlicht – angefangen von Repair-Cafés, Nähworkshops bis hin zu Kleidertauschpartys. Zusätzlich zur Internetseite gibt es eine gleichnamige Reihe mit Broschüren zu den Themen fair Einkaufen, alte Kleider, Blumen und öko-faire Mode, die auf der Internetseite heruntergeladen werden können.
www.komiko-bremen.de

Ausgezeichnete Projekte des Wettbewerbs „Kommunaler Klimaschutz 2015“
Die Städte Beckum, Siegen, Rheinberg, Mannheim und Offenbach am Main sowie die Samtgemeinde Harsefeld und die Landkreise Oldenburg, Northeim und Traunstein sind im vergangenen Jahr im Rahmen des Wettbewerbs „Kommunaler Klimaschutz 2015“ ausgezeichnet worden. In der neuen Broschüre des Deutschen Instituts für Urbanistik zum Wettbewerb werden die Klimaschutzaktivitäten der neun Preisträgerkommunen vorgestellt. Das Themenspektrum reicht dabei vom kommunalen Klimaschutz durch Kooperation über kommunales Energie- und Klimaschutzmanagement bis hin zum kommunalen Klimaschutz zum Mitmachen für verschiedene Zielgruppen. Zur persönlichen Kontaktaufnahme ist zu jedem Projekt eine Ansprechpartnerin oder ein Ansprechpartner genannt.
www.difu.de/../ausgezeichnete-praxisbeispiele.html

Tipps


Erstes NachhaltigkeitsCamp Bonn im Rahmen der ZukunftsTour
Im Rahmen der ZukunftsTour des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung lädt Engagement Global in Zusammenarbeit mit Bonn.digital am Freitag, 24. Juni 2016 zum ersten NachhaltigkeitsCamp nach Bonn ein. Das Barcamp beschäftigt sich mit Themen der globalen Entwicklung und soll ein Austausch von Akteuren und Interessierten auf Augenhöhe ermöglichen. Ein Barcamp ist eine grundsätzlich für alle offene Art von Konferenz, bei der die Teilnehmenden auch Akteure sind. Erst am Veranstaltungstag werden vor Ort Sessions angeboten und über einen gemeinsam erstellten Zeitplan organisiert. Jeder bringt etwas mit – ein Thema, Diskussionsbeiträge oder Fragen – und kann viel mitnehmen. Weitere Informationen gibt es im Internet. Dort können auch Tickets für jeweils 20 Euro bestellt werden.
www.nachhaltigkeitscamp-bonn.de

EU-Programm für entwicklungspolitische Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit
Die Europäische Kommission hat ein neues Programm zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit für Entwicklungsfragen und zur Förderung der entwicklungspolitischen Bildung vorgestellt. Das Programm heißt „Development Education and Awareness Raising“ und ist mit insgesamt 90 Millionen Euro ausgestattet. Im aktuellen Aufruf können lokale Behörden und zivilgesellschaftliche Organisationen Projektanträge zu Themen wie Migration und Klimawandel stellen. Auch Ziele der 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung gehören zu den Schwerpunkten des Programms. Geeignete Projekte sollen sich auf die gegenseitige Abhängigkeit zwischen den Entwicklungsländern und der Europäischen Union konzentrieren und mehr Verständnis in der Öffentlichkeit für globale Herausforderungen fördern. Die Projektpartner müssen aus mindestens sechs EU-Mitgliedstaaten kommen. Die Projektdauer sollte zwischen zwölf und 36 Monaten betragen. Ein Vorantrag kann bis Mittwoch, 1. Juni 2016 über die Internet-Antragsplattform PROSPECT eingereicht werden.
https://ec.europa.eu/../development-education-and-awareness-raising_en

Start der Nominierungsphase für den „World Mayor Prize“ 2016
Die „City Mayors Foundation“ führt wieder eine Wahl zur Welt-Bürgermeisterin beziehungsweise zum Welt-Bürgermeister durch. Angesichts von weltweit mehr als 60 Millionen Flüchtlingen werden in diesem Jahr Bürgermeisterinnen und Bürgermeister gesucht, die sich für Flüchtlinge sowie Migrantinnen und Migranten einsetzen. Kandidatinnen und Kandidaten für den „World Mayor Prize“ sollen „Mitgefühl, Mut und Weitblick“ haben – Mitgefühl für Menschen, die große Entfernungen zurückgelegt haben, um Sicherheit zu finden, Mut, in der Bevölkerung gegen Vorurteile anzukämpfen sowie Weitblick, um die Kompetenzen der Neuankömmlinge für die eigene Gesellschaft zu nutzen. Bis September 2016 können Bürgerinnen und Bürger im Internet geeignete Bürgermeisterinnen und Bürgermeister vorschlagen. Der „World Mayor Prize“ wird seit 2004 alle zwei Jahre vergeben. Bei der letzten Wahl 2014 schaffte es der Oberbürgermeister von Jena, Albrecht Schröter, als einziger deutscher Vertreter mit einem guten sechsten Platz unter die „Top 10“.
www.worldmayor.com

Mitmachen bei der Woche des bürgerschaftlichen Engagements
Die zwölfte Woche des bürgerschaftlichen Engagements findet von Freitag, 16. September bis Sonntag, 25. September 2016 statt. Das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement ruft Bürgerinnen und Bürger, Kommunen, Initiativen, Vereine, Stiftungen, Verbände und Unternehmen auf, sich mit Veranstaltungen zum bürgerschaftlichen Engagement an der Aktionswoche zu beteiligen und ihr Engagement öffentlich zu machen – sei es der Einsatz für Flüchtlinge, das Engagement im Umwelt-, Tier- oder Naturschutz, für Gesundheit, Bildung oder nachhaltige Entwicklung oder eine ehrenamtliche Tätigkeit im Sport. Die Veranstaltungen können in den Engagementkalender im Internet eingetragen werden. Über verschiedene Suchfunktionen können die Veranstaltungen dann einfach gefunden werden. Mit dem Hinweis „Engagierte gesucht“ kann man sogar zusätzliche Engagierte für seinen Einsatz suchen.
www.engagement-macht-stark.de

Briefaktion für mehr Unternehmensverantwortung
Im Rahmen der Kampagne „Mensch. Macht. Handel. Fair.“ rufen der Dachverband der deutschen Fair-Handels-Organisationen, das Forum Fairer Handel und der Dachverband der Weltläden zu einer Briefaktion an die Bundeskanzlerin auf. Im Zusammenhang mit dem in Kürze zu verabschiedenden nationalen Aktionsplan zur Umsetzung der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte fordern sie ein Gesetz, das Unternehmensverantwortung entlang der gesamten Lieferkette festschreibt. Der Begriff „Unternehmensverantwortung“ beinhalte auch die Verantwortung von Mutterkonzernen und Auftraggebern, die Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitsnehmern in Zuliefererfirmen zu achten. Die Veranstalter der Aktion bitten, die Briefe noch diese Woche per Post oder über das Online-Formular im Internet zu verschicken, damit diese gesammelt vor der entscheidenden Abstimmung im Bundeskabinett im Kanzleramt ankommen.
www.forum-fairer-handel.de/petition

Förderaufruf für kommunale Klimaschutz-Modellprojekte
Das Bundesumweltministerium fördert im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative kommunale Klimaschutz-Modellprojekte von Kommunen, kommunalen Zusammenschlüssen sowie Unternehmen und sonstigen Einrichtungen mit mindestens 50,1 Prozent kommunaler Beteiligung. Gefördert werden Modellprojekte, die einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele der Bundesregierung leisten und somit zur Verringerung der Treibhausgase und langfristig zur Dekarbonisierung beitragen. Darüber hinaus sollen die Projekte auf dem Einsatz bester verfügbarer Techniken und Methoden beruhen und zur Nachahmung anregen. Die Projekte können aus unterschiedlichen Handlungsfeldern stammen – angefangen von Abfallentsorgung und Abwasserbehandlung über kommunale Liegenschaften und Beschaffung sowie Energie- und Quartiersversorgung bis hin zu Verkehr und Landwirtschaft. Projektskizzen können bis Donnerstag, 30. Juni 2016 eingereicht werden.
www.klimaschutz.de/modellprojekte

Kindermeilen-Kampagne 2016 zum Schutz des Weltklimas
Die diesjährige Kindermeilen-Kampagne ist am 11. April 2016 an der Sebastian-Kneipp-Schule in Bad Berneck gestartet. Das Klima-Bündnis lädt Kindergärten und Schulen in Belgien, Deutschland, Italien, Luxemburg, Niederlanden, Österreich, Tschechien und Ungarn ein, sich spielerisch mit den Themen Mobilität, Klimawandel und Nachhaltigkeit auseinanderzusetzen und zu Fuß, mit dem Roller oder Rad sowie per Bus oder Bahn „Grüne Meilen“ zu sammeln. Die Kampagne läuft bis Dienstag, 25. Oktober 2016. Die von den Kindern bis dahin zurückgelegten „Grünen Meilen“ werden im November 2016 beim UN-Klimagipfel in Marokko übergeben, um den Politikerinnen und Politikern zu demonstrieren, wie engagiert sich die Kinder Europas am Klimaschutz beteiligen. Auf der Internetseite der Kampagne wird erläutert, wie das Meilensammeln funktioniert. Zudem finden sich dort Ideen und Anregungen für die Umsetzung der Aktion in Kindergärten oder Schulen sowie Materialien zu den Themen Nachhaltigkeit, Klimawandel und Mobilität sowie Lebensmittel und Energie.
www.kindermeilen.de

Dokumentarfilm „TOMORROW“ in über 70 deutschen Kinos
Am Donnerstag, 2. Juni 2016 startet der erfolgreiche französische Dokumentarfilm „TOMORROW“ in über 70 deutschen Kinos. Im Film machen sich die französische Schauspielerin Mélanie Laurent und der Aktivist Cyril Dion auf, um Mittel und Wege kennenzulernen, den Zusammenbruch des Ökosystems zu verhindern. Aufgerüttelt wurden sie durch eine wissenschaftliche Studie, die das Ende in spätestens 80 Jahren prophezeite. Das Regie-Duo spricht mit Expertinnen und Experten und besucht weltweit Projekte und Initiativen, die alternative ökologische, wirtschaftliche und demokratische Ideen verfolgen. „Was sie finden, sind Antworten auf die dringendsten Fragen unserer Zeit. Und die Gewissheit, dass eine andere Zukunft möglich ist“, verheißt der Pressetext zum Film. „TOMORROW“ wurde durch ein Crowdfunding möglich gemacht. Der Film lief zur Eröffnung der UN-Klimakonferenz im November 2015 in Paris und wurde kürzlich als bester Dokumentarfilm mit dem renommierten César ausgezeichnet.
http://tomorrow-derfilm.de

Hintergrund


Unterzeichnung des Pariser Klimaschutzabkommens
Vertreterinnen und Vertreter von mehr als 170 Staaten haben am 22. April 2016 in New York den Pariser Klimavertrag unterzeichnet. Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki-moon, sprach von einem historischen Moment. Niemals zuvor habe eine solch große Zahl von Ländern ein internationales Abkommen an einem einzigen Tag unterzeichnet. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks, die das Abkommen für Deutschland unterzeichnete, wertete dies als Zeichen, dass die Welt verstanden habe, wie wichtig ambitionierter Klimaschutz sei. „Jetzt kommt es darauf an, das Abkommen so schnell wie möglich mit Leben zu füllen“, sagte Hendricks mit Blick auf den Klimaschutzplan, den die Bundesregierung noch in diesem Jahr vorlegen will. Mit der Unterzeichnung signalisierten die Staaten ihre Zustimmung zu den Inhalten des Vertrags. Völkerrechtlich verbindlich wird das Pariser Klimaschutzabkommen aber erst, wenn mindestens 55 Staaten, die mindestens 55 Prozent der weltweiten Treibhausgasemission ausstoßen, den Vertrag auch ratifiziert haben.
www.bmub.bund.de/N53012

2015 mehr Mittel für die Entwicklungszusammenarbeit
Als Folge der Flüchtlingskrise sind die Mittel für die öffentliche Entwicklungszusammenarbeit 2015 weltweit um 6,9 Prozent auf den Rekordwert von 131,6 Milliarden US-Dollar angestiegen. Dies geht aus den Zahlen hervor, die die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) im April 2016 vorgelegt hat. Den Angaben zufolge haben sich die Hilfen für Flüchtlinge in den Geberländern 2015 mit zwölf Milliarden US-Dollar mehr als verdoppelt. Wenn man von der Flüchtlingshilfe absehe, seien die Mittel real um 1,7 Prozent gestiegen. In Deutschland beliefen sich die Hilfen für die Flüchtlingsversorgung auf drei Milliarden US-Dollar oder 16,8 Prozent der gesamten Ausgaben für die Entwicklungszusammenarbeit. Ohne Berücksichtigung der Flüchtlingshilfe stiegen die deutschen Mittel von 2014 auf 2015 um 5,8 Prozent. Der Anteil der deutschen Entwicklungsgelder am Bruttonationaleinkommen liegt damit bei 0,52 Prozent. 2014 waren es 0,42 Prozent.
www.oecd.org/../mittel-der-entwicklungszusammenarbeit-steigen-als-folge-der-fluechtlingskrise-kraeftig.htm

Gesetzentwürfe gegen Grabsteine aus ausbeuterischer Kinderarbeit in Bayern
Der Bayerische Landtag hat sich am 20. April 2016 in erster Lesung mit gleich zwei Gesetzentwürfen zum Verwendungsverbot für Grabsteine aus ausbeuterischer Kinderarbeit befasst. Der erste Entwurf stammt von der Staatsregierung, der zweite von der SPD-Fraktion im Landtag. Beide Entwürfe zielen sowohl auf die Gewinnung des Natursteins als auch auf die weiteren Verarbeitungsschritte. So sollen Friedhofsträger beziehungsweise Kommunen künftig durch Satzung bestimmen können, dass Grabsteine und Grabsteineinfassungen nur aufgestellt werden dürfen, wenn sie nachweislich ohne ausbeuterische Formen von Kinderarbeit hergestellt worden sind. Geregelt werden sollen auch die grundlegenden Anforderungen an die Nachweispflicht. Vorgesehen ist etwa die Vorlage eines Zertifikats. Zudem muss der Zertifizierer bescheinigen, dass er von der Natursteinindustrie unabhängig ist und dass es regelmäßige Kontrollen vor Ort gibt. Mit einer Abstimmung über die Entwürfe zur Änderung des Bestattungsgesetzes wird noch vor der Sommerpause gerechnet.
www.bayern.landtag.de/../aus-dem-plenum/grabsteine-aus-ausbeuterischer-kinderarbeit

Organisation direkt


15 Jahre Rat für Nachhaltige Entwicklung
Der Rat für Nachhaltige Entwicklung (RNE) feierte im April 2016 sein 15-jähriges Bestehen. Dem Rat gehören 15 Persönlichkeiten aus den Bereichen Wirtschaft, Umweltschutz, Landwirtschaft, Sozialpolitik, Wissenschaft und Entwicklungszusammenarbeit sowie Vertreterinnen und Vertreter von Gewerkschaften und Kirchen an, die alle drei Jahre von der deutschen Bundesregierung berufen werden. Sie beraten die Regierung in Fragen der Nachhaltigkeit und sollen mit Vorschlägen, Beiträgen und Projekten dabei helfen, die deutsche Nachhaltigkeitsstrategie fortzuentwickeln und umzusetzen. Zudem sollen sie den gesellschaftlichen Dialog zur Nachhaltigkeit fördern. Die Geschäftsstelle des RNE ist in Berlin bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit angesiedelt. Aus Anlass seines 15-jährigen Bestehens hat der Rat unter anderem eine interaktive Chronik veröffentlicht, die die wichtigsten Meilensteine der Ratsarbeit und der deutschen Nachhaltigkeitspolitik beleuchtet.
www.nachhaltigkeitsrat.de

Monatshighlight


Neues Projekt in Thüringen zur fairen und nachhaltigen Beschaffung
Unter Trägerschaft des Vereins „Zukunftsfähiges Thüringen“ ist Anfang Mai 2016 das Projekt „Thüringer Beschaffungsallianz – fair und nachhaltig“ gestartet“. Ziel ist es, das Wissen und das Bewusstsein für eine faire und nachhaltige Beschaffung zu verbessern. Dabei sollen öffentliche Auftraggeber als auch private Beschafferinnen und Beschaffer unterstützt werden. „Wir informieren, sensibilisieren und beraten die Akteure vor allem auf Beschaffungsseite, geben praktische Handlungsempfehlungen, vernetzen und wollen sie auch mit der Bieterseite, den Unternehmen, in Dialog bringen“, sagte Projektleiter Dietrich Wohlfarth vom Verein Zukunftsfähiges Thüringen mit Blick auf den Arbeitskreis „Faire und nachhaltige Beschaffung in Thüringen“, der als Steuerungsorgan für das Projekt fungiert. Interessenten für den offenen Arbeitskreis aus Kommunen, Behörden, Wirtschaft und Zivilgesellschaft sind willkommen. Eine Internetseite mit Informationen, Terminen, Materialien sowie guten Beispielen ist im Aufbau. Das Projekt wird von der Servicestelle von Engagement Global gefördert.
Kontakt: Zukunftsfähiges Thüringen e.V., Knut König, Telefon 03628 9295231, knut.koenig@zukunftsfaehiges-thueringen.de, www.nachhaltige-beschaffung-thueringen.de

Wettbewerbe


Einsendeschluss 06.06.2016
Thüringer Engagement-Preis 2016
Unter dem Motto „Thüringen weltoffen – ein Land des Engagements“ sucht die Thüringer Ehrenamtsstiftung Menschen, die sich bürgerschaftlich engagieren. Der Engagement-Preis wird in fünf Kategorien vergeben: „Einzelperson“, „Jugend“, „Senioren“, „Unternehmen“ sowie „Vereine, Verbände, Initiativen“. Kandidatinnen und Kandidaten können sich für den Preis bewerben oder nominiert werden. Nach der Vorauswahl durch eine Jury können alle Thüringerinnen und Thüringer in einer Online-Abstimmung über die Preisträgerinnen und Preisträger mitentscheiden. Der Sieger in der Kategorie „Unternehmen“ wird von der Jury gekürt. Der Preis ist mit insgesamt 25.000 Euro dotiert.
www.thueringer-engagement-preis.de/2016

Einsendeschluss 13.06.2016
Ideenwettbewerb „Kleine HeldeN!“
Die Geschäftsstelle Nachhaltigkeitsstrategie des Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg sucht Ideen und Projekte rund um das Thema Nachhaltigkeit in Kindergärten und Kindertagesstätten. Der Schwerpunkt liegt auf den Themen „Nachhaltig Gärtnern“ und „Projekt Insektenhotel“. Kinder aus Kindergärten und Kindertagesstätten in Baden-Württemberg können mit Unterstützung von Erzieherinnen und Erziehern, Eltern, Großeltern, Verwandten und Bekannten ihre Vorschläge einreichen. Im Vordergrund bei der Beurteilung stehen unter anderem Teamarbeit, Innovationscharakter und Interkulturalität. Alle teilnehmenden Kindergärten und Kindertagesstätten erhalten eine Einladung zur Preisverleihung am 27. Juli 2016 in Stuttgart. Die besten Ideen und Projekte werden zudem mit attraktiven Preisen belohnt.
www.kleinehelden-bw.de/wettbewerb/wettbewerb_2016/__Wettbewerb-2016.html

Einsendeschluss 17.06.2016
Deutscher Nachhaltigkeitspreis für Städte und Gemeinden
Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis für Städte und Gemeinden ist gestartet. Gesucht werden Kommunen, die eine umfassende nachhaltige Stadtentwicklung betreiben und in den wichtigen Themenfeldern der Verwaltung erfolgreiche Nachhaltigkeitsprojekte realisiert haben. In einer ersten Wettbewerbsphase müssen teilnehmende Städte und Gemeinden bis Freitag, 17. Juni 2016 einen online-basierten Fragebogen ausfüllen, der im Vergleich zu den Vorgängerwettbewerben im Bearbeitungsaufwand deutlich reduziert wurde. Die aussichtsreichsten Städte und Gemeinden werden in einer zweiten Wettbewerbsphase eingehend interviewt. Die erfolgreichste Groß-, Mittel- und Kleinstadt oder Gemeinde erhält von der Allianz Umweltstiftung jeweils 35.000 Euro für die Umsetzung nachhaltiger Projekte.
www.nachhaltigkeitspreis.de/home/wettbewerb/staedte-und-gemeinden

Einsendeschluss 30.06.2016
Wettbewerb „Die Mülldetektive“
Die Save Our Future Umweltstiftung ruft Kindertagesstätten in Deutschland auf, sich im Rahmen des Projekts „Die Mülldetektive“ an einem Aktionstag gegen Wegwerfplastik und für mehr Umwelt- und Ressourcenschutz zu beteiligen. Der Aktionstag soll am Freitag, 3. Juni 2016 anlässlich des Internationalen Tages der Umwelt stattfinden. Mögliche Aktionen sind etwa der Verkauf selbst bemalter Stofftaschen vor einem Supermarkt, die Organisation eines wegwerfplastikfreien Tages oder Spielzeugtauschmarkts in der Kita oder eine Müll-Kunst-Ausstellung im Gemeindehaus. Die Kindertagesstätten, die die schönsten Ideen zum Thema Ressourcenschonung und Abfallvermeidung umsetzen, können am Wettbewerb teilnehmen und Geldpreise für ihre Einrichtung gewinnen: Für die Plätze 1 bis 5 gibt es jeweils 1.500 Euro. Die Plätze 6 bis 15 sind mit jeweils 750 Euro dotiert.
www.save-our-future.de/muelldetektive.html

Einsendeschluss 01.07.2016
Hessischer Integrationspreis 2016
Das Hessische Ministerium der Justiz, für Integration und Europa sucht herausragende Projekte und Initiativen, die das Gefühl der Zusammengehörigkeit aller in Hessen lebenden Menschen stärken und das Einleben von Zugewanderten erleichtern. Unter dem Schwerpunkthema „Integration und Fachkräfte“ werden in diesem Jahr insbesondere Personen, Gruppen und Projekte ausgezeichnet, die sich der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in den Arbeitsmarkt widmen. Der Hessische Integrationspreis ist mit 20.000 Euro dotiert.
www.integrationskompass.de/../~cjs/Hessischer-Integrationspreis-2016-Jetz

Einsendeschluss 01.07.2016
Umweltpreis des Landes Rheinland-Pfalz
Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten des Landes Rheinland-Pfalz sucht herausragende Leistungen für den Schutz der Umwelt, der biologischen Vielfalt und des Naturschutzes. Die Palette der möglichen Wettbewerbsbeiträge reicht von neuen und kreativen Umwelttechnologien über Kampagnen zum nachhaltigen Konsum bis hin zu Projekten zur Bildung für nachhaltige Entwicklung. Teilnehmen kann jede natürliche Person ab dem 16. Lebensjahr, Unternehmen aus der Land- und Forstwirtschaft, dem Dienstleistungsgewerbe, dem Handwerk, der Industrie sowie Organisationen, Kommunen, Verbände und Vereine. Der Firmen-, Behörden-, Vereins- oder Wohnsitz muss in Rheinland-Pfalz sein. Auch Filialen und Geschäftsniederlassungen können mitmachen. Entscheidend für die Auszeichnung sind neben dem praktischen Nutzen für die Umwelt auch die Originalität, Kreativität und der Vorbildcharakter der eingereichten Arbeit oder Maßnahme. Der Preis ist mit 9.000 Euro dotiert.
https://mulewf.rlp.de/../umweltpreis-des-landes-rheinland-pfalz-2016

Spruch des Monats


„Kleinigkeiten entfernen Menschen voneinander. Katastrophen bringen sie einander näher.“
Leopold Koch (1782-1850), deutscher Apotheker und Wohltäter

Kontakt und Impressum


Mit besten Grüßen
Ihr Team Servicestelle Kommunen in der Einen Welt (SKEW)/Engagement Global gGmbH
Besuchsadresse: Fritz-Schäffer-Str. 26, 53113 Bonn
Postadresse: Tulpenfeld 7, 53113 Bonn
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