Bundeskonferenz der Kommunen und Initiativen

Kommunale "Eine Welt"- und "Agenda 21"- Arbeit gewinnt immer größere Bedeutung. Die seit 20 Jahren stattfindenden Bundeskonferenzen der Kommunen und Initiativen sind ein konkreter Ausdruck dieser wachsenden entwicklungspolitischen Rolle der kommunalen Akteure. Die Servicestelle Kommunen in der Einen Welt organisierte im November 2004 erstmals federführend die Bundeskonferenz der Kommunen und Initiativen. Diese neunte bundesweite Konferenz von Vertretern und Vertreterinnen aus kommunaler Verwaltung und Politik, Spitzenverbänden, Nichtregierungsorganisationen, Dienstleistern und Wissenschaft griff die Tradition der vorangegangenen acht entwicklungspolitischen Konferenzen auf.

Begonnen hatte die Geschichte der bundesweiten Treffen 1988 in Mainz mit der ersten Bundeskonferenz der Nord-Süd-Foren und Initiativen. 2001 wurde in Bonn im Rahmen der achten Bundeskonferenz die Gründung einer Servicestelle für kommunale Entwicklungszusammenarbeit beschlossen. Im Dezember desselben Jahres nahm dieser Beschluss mit der Gründung der Servicestelle Kommunen in der Einen Welt Gestalt an. Die Servicestelle übernahm u.a. die Inhalte und Aufgaben des aufgelösten Zentrums für kommunale Entwicklungszusammenarbeit und damit auch die Verantwortung für die Gestaltung der Bundeskonferenzen der Kommunen und Initiativen.
Als zentrale Anlaufstelle für nachhaltige lokale Entwicklung und kommunale Entwicklungszusammenarbeit bieten wir deshalb mit den Bundeskonferenzen den lokalen und regionalen Entscheidungsträgern ein Forum für Dialog und Vernetzung. Nach den Konferenzen in
Magdeburg 2004 und
Hamburg 2006 fand die elfte Bundeskonferenz im Juni
2009 in München statt.